Freitag, 02.Dezember 2022
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Schwesig ehrt nachträglich Bundesverdienstkreuz-Empfänger

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin, Manuela Schwesig, hat am Samstag in Schwerin Empfänger und Empfängerinnen des Bundesverdienstkreuzes geehrt.

Wegen der Corona-Pandemie sei eine entsprechende Veranstaltung in den vergangenen zwei Jahren nicht möglich gewesen, hieß es in einer Mitteilung der Staatskanzlei. “Deshalb haben die meisten von Ihnen den Orden bereits erhalten”, wurde die SPD-Politikerin zitiert.

Die Auszeichnung sei Anerkennung für langfristige Leistungen, die weit über das normale Maß hinausgingen. “Sie bringen sich ein in ihr Dorf, ihre Stadt. Sie sind aktiv im Naturschutz oder im Sport. Sie alle leisten einen großen Beitrag dazu, dass der soziale Zusammenhalt in unserer Gesellschaft gestärkt wird.” Gerade in Zeiten von Sorgen um die Sicherheit in Europa, um Corona oder Energiesicherheit sei eine Kultur des Miteinanders besonders wichtig. Schwesig dankte den Ausgezeichneten für ihr Engagement.

Geehrt wurden Helmut Pratzel für seine Aktivitäten in Sarow (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte); Ralph Schattkowsky für sein Engagement für den deutsch-polnischen Wissenschaftsdialog; der Präsident des Landesanglerverbandes, Karl-Heinz Brillowski; Bodo Clemens für seinen Einsatz im Gesundheitsbereich; Michael Evers für sein Engagement zunächst für den SSC Schwerin, dann für den SSC Palmberg Schwerin; der Greifswalder Friedhelm Hein für sein jahrelanges soziales Engagement in Namibia; Klaus Hirrich aus Wangelin für seine Aktivitäten im Umwelt- und Naturschutz; Angela Martin aus Güstrow für ihr Engagement im Umweltschutz; Heike Nörenberg aus Zarrentin am Schalsee für ihr Engagement für hörgeschädigte Kinder in Ostafrika; Marita Richter für die Aufarbeitung von DDR-Unrechtserfahrungen; Arvid Schnauer aus Rostock für sein Engagement während der friedlichen Revolution und für die Aufarbeitung von Unrecht in der DDR und die Entwicklung Rostocks; Gisela Schwarz für ihr kommunalpolitisches Engagement in der Stadt Hagenow und im Landkreis Ludwigslust-Parchim und Reinhard Wegener aus Buxtehude für sein Engagement in der Kriegsgräberfürsorge.

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