Die Hansestadt ordnet ihre wirtschaftliche Schlagkraft neu. Mit der geplanten Auflösung der externen Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WfG) und der direkten Integration in die Stadtverwaltung stellt Bürgermeister Thomas Beyer die Weichen für die Zukunft. Doch während im Rathaus umstrukturiert wird, warten Unternehmer und Einzelhändler auf konkrete Antworten.
Die Botschaft aus der Stadtverwaltung ist deutlich: Die Wirtschaftsförderung soll keine „ausgelagerte Insel“ mehr sein. Durch die Eingliederung als Fachamt oder Stabsstelle direkt beim Bürgermeister verspricht sich die Stadtverwaltung kürzere Wege und eine engere Verzahnung mit der Stadtplanung. Das Ziel: Wirtschaftliche Interessen und kommunale Entwicklungsziele aus einer Hand zu steuern.
Ausblick: Synergie oder Bürokratie?
Für die Hansestadt Wismar beginnt mit diesem Schritt ein Experiment: Kann eine Verwaltung Wirtschaftsförderung genauso dynamisch betreiben wie eine privatrechtlich organisierte Gesellschaft? Die kommenden Monate werden zeigen, ob die „Zeitenwende“ im Rathaus die erhofften Impulse für den Standort liefert.
Wir haben mit der neuen Citymanagerin Anne Nienkarken und mit Sibylle Donath, Amtsleiterin für Kultur und Tourismus der Hansestadt Wismar alles wichtige im Gespräch zusammengefasst…