Der massive Wintereinbruch hat auch am heutigen Mittwoch die Region Wismar und den Landkreis Nordwestmecklenburg fest im Griff. Während dichte Schneefronten über die Ostseeküste ziehen, sorgen eisige Temperaturen und spiegelglatte Straßen für erhebliche Behinderungen im Berufsverkehr – und für wachsende Diskussionen über die Verkehrssicherheit.
Verkehrschaos auf der A20 und im Umland
Bereits in den frühen Morgenstunden meldete die Polizei zahlreiche witterungsbedingte Unfälle. Besonders angespannt war die Lage auf der Autobahn 20: Nach einem schweren Glätteunfall am Kreuz Wismar musste die Richtungsfahrbahn Rostock zeitweise voll gesperrt werden.
Auch auf den Landstraßen rund um Grevesmühlen und Gadebusch kam es zu mehreren Rutschpartien. Meist blieb es bei Blechschäden, doch die Einsatzkräfte warnen eindringlich vor Selbstüberschätzung. Trotz Dauereinsatz des Winterdienstes lässt sich die schnelle Eisbildung bei Temperaturen von bis zu –5 Grad nicht überall verhindern.
„Gefühlte –11 Grad“: Strenger Frost verschärft die Lage
Meteorologen rechnen im Tagesverlauf mit einer weiteren Verschärfung der Situation. Die Höchstwerte liegen zwischen –2 und –4 Grad, begleitet von einem böigen Südostwind. Für Passanten in Wismar sinkt die gefühlte Temperatur dadurch auf bis zu –11 Grad.
Am Abend wird eine neue Schneefront erwartet, die frischen Neuschnee bringt – und damit erneut erhöhte Glättegefahr für den morgigen Donnerstag.