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Mehrheit gegen Verkauf der Parkfläche in Lankow

In Schwerin hat sich eine deutliche Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger gegen den Verkauf einer Parkfläche im Stadtteil Lankow ausgesprochen. Rund 80.000 Wahlberechtigte waren aufgerufen, per Briefwahl über die Zukunft des Areals zu entscheiden. Am Sonntagabend lag das vorläufige Ergebnis vor – und machte klar: Die Pläne, das Gelände an einen Investor zu veräußern, finden in der Landeshauptstadt keine ausreichende Zustimmung.

Intensiv geführte Debatte im Vorfeld

Der Bürgerentscheid war in den vergangenen Wochen zu einem der meistdiskutierten Themen in Schwerin geworden. Befürworter des Verkaufs hatten auf die Chance verwiesen, dringend benötigten Wohnraum und neue Gewerbeflächen zu schaffen. Sie argumentierten, dass die Entwicklung des Areals wirtschaftliche Impulse setzen und den Stadtteil langfristig stärken könne.

Auf der anderen Seite standen zahlreiche Initiativen und Anwohnergruppen, die den Verlust einer wichtigen Grünfläche befürchteten. Für sie ist der Park ein zentraler Erholungsraum, der nicht nur das Stadtbild prägt, sondern auch für das Mikroklima und die Lebensqualität im dicht besiedelten Lankow eine bedeutende Rolle spielt. Entsprechend engagiert wurde in sozialen Medien, auf Informationsveranstaltungen und in der lokalen Politik um Zustimmung geworben.

Votum für den Erhalt des Parks

Mit dem nun vorliegenden Ergebnis ist vorerst klar, dass der Park erhalten bleibt. Die Mehrheit der Schwerinerinnen und Schweriner hat sich gegen eine Bebauung ausgesprochen und damit ein deutliches Signal an die Stadtpolitik gesendet. Das Votum zeigt, wie wichtig vielen Bürgern der Schutz bestehender Grünflächen ist – gerade in Zeiten, in denen städtische Verdichtung und Flächenknappheit zunehmend in Konflikt mit Umwelt- und Lebensqualitätsaspekten geraten.

Wie es nun weitergeht

Welche Konsequenzen der Entscheid für die langfristige Stadtentwicklung hat, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Klar ist jedoch: Die Diskussion um bezahlbaren Wohnraum, nachhaltige Stadtplanung und den Umgang mit öffentlichen Flächen wird Schwerin weiter beschäftigen. Der Bürgerentscheid hat dabei einen wichtigen Akzent gesetzt und die Bedeutung bürgerschaftlicher Beteiligung erneut unterstrichen.

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