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Buckelwal zeigt leichte Bewegungen – Experten sehen dennoch keine Chance auf Rettung

Am Mittwochnachmittag hat der vor Poel gestrandete Buckelwal kurzzeitig Bewegungen gezeigt. Nach Angaben des Umweltministeriums schlug das Tier ein bis zwei Mal mit der Schwanzflosse und drehte den Kopf leicht. Eine Sprecherin bestätigte am Donnerstagmorgen, dass diese Beobachtungen zutreffen. An der Gesamtsituation ändere das jedoch nichts: Timmy steckt weiterhin rund einen halben Meter tief im Schlick fest und ist laut Fachleuten zu geschwächt, um sich selbst zu befreien.

Berichte über minimale Lageveränderung

Nach einem Medienbericht habe sich der Wal habe zwei bis drei Meter vorwärts bewegt und liege nun mit dem Kopf leicht Richtung Ausgang der Bucht. Eine offizielle Bestätigung dafür steht noch aus. Der Pegel in der Bucht schwankt zwar, liegt aber weiterhin nicht hoch genug, um dem Tier ein Freischwimmen zu ermöglichen.

Am frühen Donnerstagmorgen war zunächst keine Wasserfontäne zu sehen. Später meldeten Beobachter vor Ort, dass Timmy wieder geblasen habe. Das Umweltministerium bestätigte, dass der Wal weiterhin lebt, sein Zustand aber unverändert kritisch ist.

Sperrgebiet zum Schutz des Tieres

Um den Wal vor Störungen zu schützen, hat die Polizei ein Sperrgebiet von 500 Metern rund um die Fundstelle eingerichtet. Ziel ist es, dem schwer kranken Tier ein möglichst ungestörtes Sterben zu ermöglichen. Eine aktive Rettung gilt nach dem Gutachten der Fachleute als ausgeschlossen.

Ein seltener Fall in Mecklenburg‑Vorpommern

Die Freiwillige Feuerwehr, die das Tier seit Tagen regelmäßig befeuchtet, veröffentlichte am Mittwoch eine Nahaufnahme des Wal-Kopfes. Fachleute des Deutschen Meeresmuseums ordnen den Fall als außergewöhnlich ein: Es handelt sich um die erste Lebendstrandung eines Großwals in Mecklenburg‑Vorpommern seit rund zehn Jahren. In der Ostsee insgesamt sind Strandungen verschiedener Walarten jedoch historisch dokumentiert.

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