Das Stadtgeschichtliche Museum der Hansestadt Wismar widmet sich seit seiner Gründung der Aufgabe, die vielfältigen Zeugnisse der Stadtgeschichte zu sammeln, zu bewahren, zu erforschen und für kommende Generationen zugänglich zu machen. Heute umfasst die Sammlung rund 100.000 Objekte aus acht Jahrhunderten – vom 13. bis zum 21. Jahrhundert.
Ihren Ursprung hat sie im Jahr 1863, als engagierte Bürgerinnen und Bürger begannen, kunst‑ und kulturgeschichtliche Gegenstände aus Wismar zusammenzutragen.
Präsentation im Schabbell und systematische Digitalisierung
Ein Teil dieser historischen Bestände ist im Schabbell, dem Ausstellungs‑ und Veranstaltungsgebäude des Museums, zu sehen. Seit 2023 werden die verschiedenen Sammlungsbereiche zudem systematisch digitalisiert. Schritt für Schritt entsteht ein öffentlich zugängliches Online‑Archiv, das weltweit Einblicke in die facettenreiche 800‑jährige Geschichte der Hansestadt ermöglicht.
Digitale Ausstellung zum Museumstag freigeschaltet
Am Sonntag wurde die digitale Ausstellung im Rahmen des Internationalen Museumstages offiziell freigeschaltet. Für das Museum markiert dies einen wichtigen Meilenstein in der Vermittlungsarbeit und einen bedeutenden Schritt hin zu einer zeitgemäßen, offenen Präsentation des kulturellen Erbes Wismars.