Nordwestmecklenburg erlebt heute einen der heißesten Tage des Jahres. An der Küste steigen die Temperaturen auf 28 bis 33 Grad, im direkten Binnenland werden extreme Spitzenwerte bis zu 36 Grad erreicht.
Der Deutsche Wetterdienst hat seine amtliche Hitzewarnung wegen einer extremen Wärmebelastung bis 19 Uhr verlängert. Die Kombination aus intensiver Sonneneinstrahlung, hoher UV‑Belastung und anhaltender Trockenheit führt zu einer außergewöhnlich hohen Waldbrandgefahr.
Schwüle Luft und zunehmende Instabilität
Der Samstag beginnt sonnig und trocken, doch im Tagesverlauf ziehen aus Westen Quellwolken auf. Die Luft wird zunehmend schwül und instabil. Ab dem Nachmittag steigt das Risiko für schwere Hitzegewitter deutlich an. Offizielle Vorwarnungen weisen auf lokales Unwetterpotenzial hin: Starkregen bis zu 40 Litern pro Quadratmeter in kurzer Zeit, Hagel und Sturmböen bis zu 100 km/h sind möglich.
Tropische Nacht
In der Nacht zum Montag greift eine Tiefdruckrinne mit feuchter Luft über. Die Temperaturen sinken nur auf 22 bis 19 Grad – vielerorts steht eine tropische Nacht bevor. Die Wassertemperaturen in der Wismarer Bucht liegen aktuell bei 20 bis 21 Grad.
Der Montag bringt eine deutliche Wetteränderung. Die Höchstwerte liegen nur noch zwischen 25 und 29 Grad, an der Küste zwischen 22 und 25 Grad. Zeitweise fällt Regen, teils kräftig, und die Gewittergefahr nimmt im Vergleich zum Sonntag deutlich ab. Der Wind dreht auf Nordwest und sorgt für eine spürbare Entlastung nach der extremen Hitze.