Das Technische Hilfswerk bekommt in Wismar einen neuen Standort. Nach Angaben der Stadtverwaltung soll dieser im Gewerbegebiet Schwanzenbusch Nord im Osten der Hansestadt entstehen. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben hat den Auftrag an eine Gesellschaft übergeben, mit der die Stadt nun in Vertragsverhandlungen über den Verkauf der benötigten Fläche steht. Für die Erschließung muss zudem eine neue Straße gebaut werden.
Alter Standort nicht mehr geeignet
Der bisherige THW‑Standort gilt als zu klein und sanierungsbedürftig. Die Halle stammt aus dem Jahr 2003 und erfüllt die heutigen Anforderungen nicht mehr. Die Entscheidung für einen Neubau war daher seit längerem absehbar.
Ursprünglich war ein anderer Standort beschlossen
Die Standortfrage war bereits Gegenstand intensiver Beratungen. Drei mögliche Flächen standen zur Auswahl. Für eine davon – gegenüber der Molkerei an der Bahnlinie Richtung Rostock – hatte die Wismarer Bürgerschaft im Mai grünes Licht gegeben. Ein Investor aus Gelsenkirchen sollte dort auf rund einem Hektar vier Gebäude errichten: zwei Unterstellhallen für Technik und Fahrzeuge, eine Werkstatt sowie ein zweigeschossiges Verwaltungsgebäude. Dieser Beschluss ist nun hinfällig, da die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben einen anderen Standort ausgewählt hat.
Bedeutung für die Region
Mit dem neuen Standort soll das THW in Wismar langfristig leistungsfähig bleiben. Die Lage im Gewerbegebiet bietet ausreichend Platz für moderne Infrastruktur und eine bessere Anbindung an überregionale Verkehrswege. Die Stadtverwaltung betont, dass der Wechsel des Standortes zwar überraschend komme, aber eine zukunftsfähige Lösung ermögliche.