Ein zunächst friedliches und gut besuchtes Dorffest hat in den frühen Morgenstunden ein erschütterndes Ende genommen. Nach dem offiziellen Veranstaltungsende zogen mehrere Besucher offenbar nicht nach Hause, sondern hinterließen im gesamten Gemeindegebiet eine Spur der blinden Zerstörung. Die Bilanz der nächtlichen Randale sorgt bei Anwohnern und Gemeindevertretern in Dorf Mecklenburg für Fassungslosigkeit.
Schäden entlang der Hauptstraßen
Erst bei Tageslicht wurde das Ausmaß der Verwüstungen sichtbar. Entlang der Hauptstraßen wurden mehrere Mülleimer gewaltsam aus ihren Verankerungen gerissen, Plakate abgerissen und beschädigt. Auch vor privatem und öffentlichem Eigentum machten die Täter keinen Halt: Zäune wurden mutwillig eingetreten, an einem Strommast die tragenden Stützen beschädigt.
Besonders gefährlich ist der Schaden an einem Verteilerkasten, dessen Schutztür vollständig abgerissen wurde. Dadurch blieb sensible Elektronik frei zugänglich zurück – ein Risiko, das weit über einfachen Vandalismus hinausgeht.
Feuerlöscher gestohlen
An der örtlichen Tankstelle entwendeten die Randalierer zudem mehrere Feuerlöscher. Der Diebstahl sicherheitsrelevanter Ausrüstung stellt nach Angaben der Gemeinde einen besonders schwerwiegenden Vorfall dar, da im Ernstfall lebenswichtige Geräte fehlten.
Polizei ermittelt – Schaden im vierstelligen Bereich
Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung und Diebstahls aufgenommen und sichert derzeit Spuren an den betroffenen Tatorten. Die Höhe des entstandenen Sachschadens lässt sich noch nicht beziffern, dürfte jedoch nach ersten Einschätzungen im vierstelligen Bereich liegen.
Gemeinde spricht von „Katastrophe für das Dorfleben“
Aus dem Rathaus heißt es, die nächtlichen Ereignisse seien „eine Katastrophe für das Dorfleben“. Die Gemeinde kündigte an, die Schäden schnellstmöglich zu beseitigen, gleichzeitig aber auch Konsequenzen zu prüfen, um künftige Veranstaltungen besser abzusichern.