Knapp acht Monate vor der Landtagswahl in Mecklenburg‑Vorpommern bleibt die AfD laut einer aktuellen Umfrage von Infratest dimap im Auftrag des NDR klar stärkste politische Kraft im Land. 35 Prozent der Befragten würden der Partei ihre Stimme geben, wenn am kommenden Sonntag gewählt würde. Damit verliert die AfD zwar leicht im Vergleich zur letzten Erhebung, behauptet aber weiterhin einen deutlichen Vorsprung. Bitte bestätige diese Informationen bei einer vertrauenswürdigen Quelle.
SPD deutlich schwächer als 2021
Die regierende SPD unter Ministerpräsidentin Manuela Schwesig kommt in der Sonntagsfrage auf 25 Prozent. Das bedeutet einen deutlichen Rückgang im Vergleich zur Landtagswahl 2021, bei der die Sozialdemokraten noch 39,6 Prozent erreicht hatten. Die CDU liegt stabil bei 13 Prozent, die Linke bei 12 Prozent. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) käme auf 6 Prozent, die Grünen auf 4 Prozent. Die FDP wird in der Umfrage nicht gesondert ausgewiesen.
Regierungskoalition aus SPD und Linken gemeinsam vor AfD
Obwohl die AfD in der Einzelbetrachtung vorne liegt, würde die amtierende Koalition aus SPD und Linken laut Umfrage gemeinsam auf 37 Prozent kommen – und damit knapp vor der AfD liegen. Die Wahl 2021 hatte die SPD klar gewonnen und anschließend das Bündnis mit der Linken gebildet. Die nächste Landtagswahl findet am 20. September 2026 statt.
Vergleich zur vorherigen Umfrage
In einer Infratest‑dimap‑Erhebung vor vier Monaten lag die AfD noch bei 38 Prozent, die SPD bei 19 Prozent, CDU und Linke bei 13 bzw. 12 Prozent. Das BSW erreichte damals 7 Prozent, die Grünen 5 Prozent. Die FDP spielte auch in dieser Befragung keine Rolle.
Methodik und Einordnung
Die aktuelle Umfrage wurde zwischen dem 21. und 24. Januar 2026 durchgeführt. Befragt wurden 1.145 Wahlberechtigte in Mecklenburg‑Vorpommern.
Wie bei allen Wahlumfragen gilt: Sie bilden lediglich eine Momentaufnahme ab. Sinkende Parteibindungen, kurzfristige Wahlentscheidungen und methodische Unsicherheiten erschweren eine exakte Gewichtung der Daten. Umfragen sind daher keine Prognosen, sondern Stimmungsbilder zum Zeitpunkt der Befragung.