Der AfD‑Spitzenkandidat in Mecklenburg‑Vorpommern, Leif‑Erik Holm, hat den Wahlsieg seiner Partei in Sachsen‑Anhalt als „Zeitenwende“ bezeichnet. Der Erfolg gebe der Partei „richtig Rückenwind für die letzten zwei Wahlkampfwochen“, sagte Holm, der am Wahltag nach Magdeburg gereist war. Die „blaue Welle“ werde nun von Magdeburg nach Schwerin weiterziehen, prognostizierte er.
Kritik an der Landesregierung in MV
Holm kündigte an, das „rot‑rote Regierungsdesaster“ unter Ministerpräsidentin Manuela Schwesig beenden zu wollen. Das Ergebnis in Sachsen‑Anhalt sei „die verdiente Quittung für ihr jahrzehntelanges Versagen“, sagte er. Ein „Weiter‑so“ könne es nicht geben. In Mecklenburg‑Vorpommern wird am 20. September ein neuer Landtag gewählt.
Hochrechnungen aus Sachsen‑Anhalt
Nach ersten Hochrechnungen kommt die AfD in Sachsen‑Anhalt auf 44,1 bis 44,5 Prozent der Stimmen und liegt damit deutlich vor der CDU, die 18,5 Prozent erreicht. Die Linke erzielt 9,2 bis 9,4 Prozent, die Grünen 8,7 bis 8,9 Prozent. Die SPD liegt bei 8,2 bis 8,8 Prozent.