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„Backstein – Vielfalt gebrannter Erde”: 17. internationaler Kongress in Wismar

Zum 17. Internationalen Kongress „Backsteinbaukunst“ treffen sich heute und am Freitag (01./02.09.22) rund 100 Fachleute aus dem In- und Ausland in der Wismarer St.-Georgen-Kirche.

Die Fachtagung unter dem Titel „Backstein – Vielfalt gebrannter Erde“ widmet sich gemäß dem Leitgedanken der Backstein-Vielfalt „vom Dachziegel bis zur Terrakotta“. Die Referenten kommen aus Lettland, Polen, der Slowakei, den Vereinigten Staaten und Deutschland.

Neben Beiträgen über antike Dachziegel als Kunstwerk und Massenware, die Ästhetik der Fassaden von Backsteinbauten oder die Ausfachung von Fachwerk mittels Backstein stehen auch wieder konkrete Backsteinbauten im Fokus der Fachvorträge. So werden etwa „Die Festung Dünaburg als Backsteinbau“ behandelt oder „Das besondere Nutzungsprogramm der gotischen Pfarrkirche in Strasburg/Brodnica“. Schließlich werden auch die Backstein-Förderprojekte der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und die Europäische Route der Backsteingotik mit den dazugehörenden Bauwerken ins Blickfeld der Teilnehmenden gerückt.

Veranstalter des interkommunalen Projekts sind die Hansestädte Wismar, Stralsund, Lübeck und Rostock sowie das Europäische Zentrum der Backsteinbaukunst e. V. und die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD), die die thematische Behandlung dieses universellen und genialen Baustoffes 2002 zunächst angeregt und seither unterstützt hat. Die internationalen Kongresse „Backsteinbaukunst“ haben sich der Erforschung und dem Erhalt des facettenreichen Materials Backstein verschrieben. Jährlich versammeln sich dazu führende Experten aus Wissenschaft und Praxis in der Wismarer Georgenkirche zum Wissens- und Erfahrungsaustausch.

Die 17. Tagung setzt die Tradition der vorherigen Backsteinbaukunst-Kongresse fort, nicht nur auf die Backsteinbaukunst im Ostseeraum zu blicken. Bekanntlich war und ist der Ziegelbau ja weit über den Ostseeraum hinaus beliebt. Was vor mehr als 15 Jahren als interkommunales Projekt zur Backsteinbaukunst der Hansestädte Wismar, Lübeck, Rostock und Stralsund in Zusammenarbeit mit der
Deutschen Stiftung Denkmalschutz begann, ist längst ein länderübergreifendes Projekt mit einem festen Platz in der Kulturlandschaft Europas geworden.

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