Mecklenburg‑Vorpommern hat im bundesweiten Vergleich einen noch relativ gemäßigten Sommer erlebt – und dennoch bestes Badewetter geboten. Nach der vorläufigen Sommerbilanz des Deutschen Wetterdienstes lag die Durchschnittstemperatur bei 18,3 Grad.
Das ist der zweitniedrigste Wert aller Bundesländer. Gleichzeitig wurde das langjährige Klimamittel der Periode 1991 bis 2020 um 2,0 Grad überschritten. Besonders der Juni stach mit außergewöhnlich warmen Tagen hervor.
Heiße und sehr heiße Tage
Landesweit registrierte der DWD rund acht heiße Tage mit mindestens 30 Grad. Erstmals seit Beginn der Aufzeichnungen gab es zudem zwei sehr heiße Tage mit mindestens 35 Grad. Den Spitzenwert des Sommers meldete Anklam am 27. Juni mit 39,6 Grad.
Auch die Sonnenscheindauer lag deutlich über dem Durchschnitt. Mit 760 Sonnenstunden übertraf Mecklenburg‑Vorpommern das Klimamittel von 676 Stunden spürbar.
Niederschlag leicht unter dem Sommermittel
Beim Niederschlag blieb das Land mit etwa 166 Litern pro Quadratmeter etwas unter dem Sommermittel von 187 Litern. Die Kombination aus Wärme, Trockenphasen und Wind führte dazu, dass die Waldbrandgefahr an einigen Orten die höchste Stufe erreichte.