Auch am frühen Samstagmorgen bleibt das Gebiet um den gestrandeten Buckelwal weiträumig abgesperrt. Die Polizei hält einen Sperrradius von 500 Metern aufrecht – sowohl an Land als auch auf dem Wasser. Einsatzkräfte überwachen die Lage kontinuierlich und stehen in engem Austausch mit dem Expertenteam von Greenpeace, das über jede Veränderung im Zustand des Tieres informiert wird.
Ministerium: „Timmy soll ungestört bleiben“
Wie Ministeriumssprecher Claus Tantzen am Morgen erklärte, steht am Samstag vor allem eines im Vordergrund: Ruhe für das Tier. Weder Taucher noch Rettungskräfte sollen sich nähern, um den Wal nicht zusätzlich zu belasten. Die Devise lautet: Abstand halten, Störungen vermeiden, den natürlichen Verlauf respektieren.
Wal lebt – Nacht verlief ohne Zwischenfälle
Timmy hat die Nacht überstanden und atmet weiterhin. Das bestätigte ein Sprecher des Umweltministeriums am frühen Morgen. Die Lage sei unverändert kritisch, aber stabil im Rahmen der Erwartungen. In der Nacht habe es keine Zwischenfälle gegeben, die den Zustand des Tieres zusätzlich hätten verschlechtern können.
Weiterhin große Anteilnahme
Seit Tagen verfolgen Menschen aus der Region und weit darüber hinaus das Schicksal des Buckelwals. Trotz der emotional aufgeladenen Situation appellieren Behörden und Experten an die Bevölkerung, Abstand zu halten und dem Tier ein möglichst würdiges Umfeld zu ermöglichen.