Horst Bartels tritt als unabhängiger Einzelkandidat zur Bürgermeisterwahl in Wismar an. Der 75‑jährige Maschinenschlosser lebt seit vielen Jahren in der Hansestadt und ist in verschiedenen sozialen Initiativen und Bürgerprojekten aktiv. Sein politisches Engagement speist sich aus langjähriger Arbeit in der Nachbarschaftshilfe, in sozialen Vereinen und in Projekten, die sich mit Lebensqualität in benachteiligten Stadtteilen befassen.
Bartels sieht die größten Herausforderungen Wismars in vernachlässigten Quartieren, zunehmendem Leerstand und einer aus seiner Sicht sichtbarer werdenden Obdachlosigkeit. Er kritisiert, dass bestimmte Problemlagen über Jahre hinweg nicht ausreichend beachtet worden seien. Besonders in den Seitenstraßen und Randbereichen der Innenstadt erkennt er dringenden Handlungsbedarf. Dort, so Bartels, zeige sich, wie stark soziale Themen die Stadtentwicklung beeinflussen.
Sein politischer Ansatz ist stark von sozialer Gerechtigkeit geprägt. Bartels fordert mehr Präsenz der Stadtverwaltung in Bereichen, in denen Menschen Unterstützung benötigen, und möchte soziale Fragen stärker in den Mittelpunkt der kommunalen Politik rücken. Er setzt auf direkte Ansprache, Bürgernähe und pragmatische Lösungen, die aus seiner Sicht oft schneller Wirkung zeigen als große strategische Programme.
Als parteiunabhängiger Kandidat versteht sich Bartels als Stimme für diejenigen, die sich im politischen Betrieb nicht ausreichend vertreten fühlen. Er betont, dass er ohne parteipolitische Bindung antrete, um frei von Fraktionsinteressen agieren zu können. Seine Kandidatur richtet sich vor allem an Bürgerinnen und Bürger, die sich eine stärkere soziale Ausrichtung der Stadtpolitik wünschen und Wert auf unmittelbare, praktische Verbesserungen im Alltag legen.