Am heutigen Montag hat Bundesumweltminister Carsten Schneider die Insel Poel besucht. Im Mittelpunkt des Arbeitsbesuchs standen zentrale Zukunftsthemen wie Küstenschutz, biologische Vielfalt und nachhaltige regionale Wertschöpfung.
Einblick in Projekte für natürlichen Klimaschutz
Der Minister informierte sich über innovative Ansätze und aktuelle Herausforderungen auf der Insel. Zunächst besuchte Schneider das Startup-Unternehmen BuildBlue in Kaltenhof. Bei einem Betriebsrundgang erhielt er Einblicke in die Produktionsprozesse und die technologischen Entwicklungen des jungen Unternehmens.
Anschließend führte der Besuch an den Strand von Gollwitz, wo Schneider gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Projekts „HOTSPOT28 – Natürlicher Klimaschutz im Norden“ über Maßnahmen zum Küsten- und Artenschutz sprach. Am Aussichtspunkt Langenwerder wurden insbesondere die Bedeutung der Insel als Brut- und Rastgebiet sowie die Auswirkungen des Klimawandels auf sensible Küstenökosysteme thematisiert.
Bedeutung für die Region
Der Besuch unterstrich die Rolle der Insel Poel als Modellregion für naturnahen Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung. Sowohl das Projekt HOTSPOT28 als auch BuildBlue gelten als Beispiele dafür, wie ökologische Verantwortung und regionale Wertschöpfung miteinander verbunden werden können.