In Wismar und Nordwestmecklenburg zeigt sich der Samstag von einer maritim‑kühlen Seite. Ein kräftiges Westwindband sorgt für einen spürbaren Wetterumschwung, der vor allem Besucherinnen und Besucher des Schwedenfestes wetterfeste Kleidung erfordert. Bereits am Morgen dominieren dichte Wolkenfelder den Himmel. Mit Tiefstwerten von 13 bis 14 Grad kommt kaum spätsommerliche Stimmung auf.
Kaum Sonnenmomente und kühle Höchstwerte
Im Tagesverlauf gelangt durch den anhaltenden Westwind weitere feuchte Atlantikluft an die Ostseeküste. Die Wolkendecke bleibt weitgehend geschlossen und lockert nur selten kurzzeitig auf. Die Sonne hat es schwer, sich gegen das Einheitsgrau durchzusetzen. Die Höchsttemperaturen erreichen unter den Wolken rund 19 Grad, fühlen sich durch den Wind jedoch deutlich kühler an.
Frischer Westwind mit starken Böen
Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Wind. Der mittlere Wind weht mäßig bis frisch mit Geschwindigkeiten zwischen 16 und 20 km/h. In exponierten Lagen wie der Wismarer Hafenspitze, auf der Insel Poel und entlang der Küstenbereiche frischt er im Laufe des Nachmittags deutlich auf. Dort sind starke Böen bis zu 47 km/h möglich, was Windstärke 6 entspricht.
Geschlossenes Wolkenband am Abend
Zum Abend bleibt die Wolkendecke über der Region bestehen. Das Regenrisiko ist jedoch gering, sodass das Festprogramm in der Altstadt weitgehend im Trockenen stattfinden kann. In der Nacht auf Sonntag sinken die Temperaturen bei dichter Bewölkung auf etwa 13 Grad. Der Westwind schwächt sich kaum ab, weshalb Autofahrer auf Brücken und freien Strecken weiterhin aufmerksam fahren sollten. Erst zu Beginn der neuen Woche deutet sich ein Umschwung hin zu freundlicherem Spätsommerwetter an.