Nach dem Fund eines Leichnams am 28. Februar 2026 in einer auffällig gelben Kiste im Bereich der Albert‑Einstein‑Straße in Rostock liegen nun erste Ermittlungsergebnisse vor. Wie Staatsanwaltschaft und Polizeipräsidium Rostock gemeinsam mitteilen, handelt es sich bei dem Toten um einen bislang nicht identifizierten Mann. Die bisherigen Erkenntnisse deuten klar auf ein Gewaltverbrechen hin.
Im Zuge der Auswertung erster Zeugenaussagen wurde am 2. März ein 39‑jähriger Tatverdächtiger vorläufig festgenommen. Einen Tag später ordnete das Amtsgericht Rostock Untersuchungshaft an. Der Mann steht unter dringendem Tatverdacht, das Opfer bereits vor einiger Zeit im Streit durch stumpfe Gewalt getötet und den Leichnam später an den Fundort verbracht zu haben. Der Verdacht stützt sich auf die Übereinstimmung zwischen Zeugenaussagen und dem Verletzungsbild des Opfers. Es gilt weiterhin die Unschuldsvermutung.
Der Fundort liegt in einem kleinen Waldstück, das häufig von Hundebesitzern genutzt wird. Die Ermittler bitten daher um Hinweise aus der Bevölkerung: Wer die gelbe Kiste in den vergangenen Tagen oder Wochen in diesem Bereich bemerkt hat, soll sich bei der Kriminalpolizei melden. Entscheidend ist die Frage, seit wann sich die Kiste dort befand.