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Updated on 11. 04. 2021 15:09

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Fast ein Drittel aller Grundschüler in MV in der Schule

Trotz verschärfter Corona-Regeln in einem weiteren Landkreis haben am Montag landesweit fast ein Drittel aller Grundschüler am Präsenzunterricht teilgenommen. Nach aktuellen Daten des Bildungsministeriums, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen, waren 31,2 Prozent der Erst- bis Viertklässler in der Schule – etwas mehr als vor einer Woche mit 30 Prozent. In den Klassen fünf und sechs sind es jetzt 14,9 Prozent gewesen nach 14 Prozent vor einer Woche.

Schüler bis Klasse sechs können in Mecklenburg-Vorpommern zur Schule gehen, die Landesregierung bittet die Eltern aber, ihre Kinder möglichst zu Hause zu betreuen. Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte und seit Montag auch in Ludwigslust-Parchim darf wegen hoher Infektionszahlen nur eine Notbetreuung für Kinder von Eltern in systemrelevanten Berufen angeboten werden. Ab Mittwoch gilt dies auch für Vorpommern-Greifswald.

Am Präsenzunterricht für die Abschlussklassen nahmen den Angaben zufolge am Montag 73,9 Prozent der Schüler teil, die Tendenz ist steigend. Das Angebot richtet sich an alle Schüler im Land, die im Frühjahr die Mittlere Reife oder das Abitur ablegen wollen. Eine Pflicht zur Teilnahme besteht angesichts der Corona-Infektionsgefahr jedoch nicht, die Schüler können ihr Pensum auch zu Hause lernen.

Am vollsten waren die Grundschulen am Montag in der Hansestadt Rostock, wo den Daten des Ministeriums zufolge 43,6 Prozent der Erst- bis Viertklässler den Präsenzunterricht besuchten. Rostock hat derzeit die niedrigsten Infektionszahlen, die Sieben-Tage-Inzidenz liegt unter dem Warnwert von 50, der Wert für MV insgesamt lag am Montag bei 102,4. Im Landkreis Rostock waren 39,9 Prozent der Grundschüler in der Schule. Am wenigsten waren es im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte mit 20,4 Prozent.

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