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Mecklenburg-Vorpommern mit 60 Ausstellern auf Grüner Woche

Nach zweijähriger Corona-Zwangspause öffnen am Freitag die Messehallen am Berliner Funkturm wieder ihre Türen zur Grünen Woche. Mit 60 Firmen und Institutionen aus allen sechs Landkreisen verzeichne der Nordosten zwar keinen neuen Teilnehmerrekord. Dennoch erwarte er einen “anständigen Start zurück in eine neue Normalität”, erklärte Agrarminister Till Backhaus (SPD).

Nach dem Rückzug von Baden-Württemberg von der Grünen Woche werde Mecklenburg-Vorpommern nun erstmals allein eine Messehalle mit 2800 Quadratmetern belegen. Backhaus zeigte sich zuversichtlich, dass das Land an die Erfolge früherer Jahre anknüpfen werde. Traditionell gehörten die Stände Mecklenburg-Vorpommerns zu den meistbesuchten auf der Grünen Woche.

Dem Veranstalter zufolge werben insgesamt etwa 1800 Aussteller aus mehr als 70 Ländern mit über 100.000 Produkten bis zum 29. Januar um die Gunst des Publikums. Die beim Berliner Publikum überaus beliebte Messe war 2021 und 2022 wegen der Corona-Pandemie ausgefallen. Zum Neustart rechnen die Veranstalter mit etwa 300.0000 statt der zuvor üblichen 400.000 Besucher. Neben Verbrauchern nutzen auch Vertreter großer Handelsketten die Messe, um neue Trends zu erkunden und mit Produzenten ins Gespräch zu kommen.

Mecklenburg-Vorpommern erneut durch kleine und mittelständische Unternehmen, regionale Tourismusverbände und seine Landkreise vertreten. Als Welt-Leitmesse für die Ernährungswirtschaft komme der Grünen Woche gerade für Mecklenburg-Vorpommern größte Bedeutung zu, betonte Backhaus. In keinem anderen Bundesland trage die Branche einen solch hohen Anteil zur Bruttowertschöpfung bei. Gegen den Trend habe die Ernährungs- und Futtermittelwirtschaft im Nordosten im Vorjahr ihre Umsätze um gut 14 Prozent auf 4,3 Milliarden Euro gesteigert und auch das Exportgeschäft kräftig ausgebaut. Die Ernährungsgüterwirtschaft sei ein stabiler Wirtschaftsfaktor.

Nach Angaben des Ministers steuert das Land erneut etwa 600.000 Euro zur Finanzierung der Messeteilnahme bei. Gemessen am Werbeeffekt auch für das Tourismusland sei das Geld gut angelegt. Die Messeteilnahme werde sich auch für die Firmen rentieren. Gerade in den Großstädten wachse die Nachfrage nach regional und ökologisch produzierten Lebensmitteln.

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