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Preise in MV 2025 langsamer gestiegen als bundesweit

Die Verbraucherpreise in Mecklenburg-Vorpommern sind im vergangenen Jahr erneut weniger stark gestiegen als in Deutschland insgesamt. Die Inflationsrate betrug im Jahresverlauf im Schnitt 1,8 Prozent, wie das Statistische Amt des Landes berichtet. Bundesweit lag sie dem Statistischen Bundesamt zufolge bei 2,2 Prozent.

Bereits 2024 war der Preisauftrieb in MV geringer ausgefallen. Während die Inflationsrate bundesweit wie 2025 bei 2,2 Prozent lag, waren es im Nordosten nur 2,0 Prozent.

Energiepreise gesunken

Überraschend niedrig war die Inflationsrate dabei im Dezember 2025 – bundesweit betrug sie 1,8 Prozent und in MV sogar nur 1,2 Prozent. Für Nahrungsmittel musste dabei im Nordosten sogar im Schnitt 0,3 Prozent weniger bezahlt werden als im Dezember 2024. Billiger wurden etwa Gemüse (minus 2,9 Prozent) und Brot (minus 0,4 Prozent). Die Strompreise gaben um durchschnittlich 10,9 Prozent nach, der Gaspreis um 4,1 Prozent, die Preise für Kraftstoff um 0,2 Prozent – immer verglichen mit Dezember 2024.

Wird das gesamte Jahr 2025 betrachtet, fällt auch da der deutliche Rückgang der Energiepreise ins Auge. Kraftstoffe verbilligten sich um 3,1 Prozent. Der Strompreis lag im Schnitt 9,9 Prozent unter dem Niveau von 2024. Der Heizöl-Preis lag dem Amt zufolge acht Prozent niedriger, der Preis für feste Brennstoffe sieben Prozent und der Gaspreis drei Prozent. „Einzig die Preise für Fernwärme sind um 7,3 Prozent gestiegen“, stellen die Statistiker fest.

Höhere Inflationsraten schmälern Kaufkraft

Höhere Inflationsraten schmälern die Kaufkraft: Die Menschen können sich für einen Euro weniger leisten, Einkommenszuwächse werden von der Teuerung aufgezehrt. Für den Euroraum strebt die Europäische Zentralbank (EZB) ein stabiles Preisniveau bei mittelfristig 2,0 Prozent Inflation an.

Sinkt die Teuerungsrate weiter?

Volkswirte erwarten, dass die Inflationsrate in Europas größter Volkswirtschaft Deutschland im laufenden Jahr über der Marke von 2 Prozent bleiben wird. Das Ifo-Institut prognostiziert für 2026 eine Teuerungsrate von 2,2 Prozent und 2,3 Prozent für 2027.

Gegen eine deutlichere Verlangsamung des Preisdrucks spricht nach Einschätzung von Ökonomen unter anderem der Preisanstieg beim Deutschlandticket und die Erhöhung des Mindestlohns, der sich auf den Dienstleistungssektor auswirkt.

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