Am heutigen Montagmorgen beginnt in Wismar die umfassende Sanierung der Deckschicht auf der Osttangente. Die wichtige Verkehrsader, die als Nord‑Ost‑Zubringer die Autobahn 14 mit dem Holzindustriegebiet, dem Seehafen und der Insel Poel verbindet, wurde 2003 fertiggestellt und weist nach mehr als 20 Jahren deutliche Alterserscheinungen auf.
Für die Arbeiten muss die Straße abschnittsweise voll gesperrt werden. Der erste Bauabschnitt umfasst rund einen Kilometer zwischen der Kreuzung B105/A14 und der Schwedenschanze. Die Stadt veranschlagt dafür eine Bauzeit von etwa sieben Wochen und Baukosten von rund 750.000 Euro. Eine Umleitung über die Rostocker Straße und die Poeler Straße ist ausgeschildert.
Zweiter Bauabschnitt in Planung
Wann der zweite Abschnitt zwischen Schwedenschanze und Holzindustriegebiet umgesetzt wird, steht noch nicht endgültig fest. Die Stadt befindet sich hier in der Planungsphase und geht davon aus, dass die Sanierung im kommenden Jahr erfolgen kann. Die Verkehrssituation bleibt damit dynamisch, zumal erst am vergangenen Sonnabend die Verkehrsfreigabe für das angrenzende Hornstorfer Gewerbegebiet gefeiert wurde. Die Osttangente teilt das neue Großgewerbegebiet Wismar‑Hornstorf direkt in zwei Hälften.