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Updated on 15. 01. 2021 18:51

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Schwerin: Mehr als 5000 Verstöße in MV gegen Corona-Maßnahmen gezählt

In den Landkreisen und kreisfreien Städten Mecklenburg-Vorpommerns sind seit Beginn der Pandemie mehr als 5000 Verstöße gegen die staatlichen Corona-Auflagen gezählt worden. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur. Am meisten Verfahren wurden aus Vorpommern-Rügen gemeldet, dort waren es rund 1500. Davon sind rund 600 abgeschlossen, wie der Landkreis mitteilte.

Mit den Bußgeldern wurden demnach etwa 53 000 Euro eingenommen. Überwiegend ging es um Verstöße gegen das Einreiseverbot und die Kontaktbeschränkungen. In Rostock waren es laut Stadt bislang rund 1300 Verstöße. Schwerpunkte seien etwa die Nichteinhaltung der Maskenpflicht und der Mindestabstände in Geschäften gewesen. Zudem hätten Läden geöffnet, obwohl sie es nicht durften. Gegen Quarantänebestimmungen sei verstoßen worden und Tagestouristen seien unerlaubterweise in die bevölkerungsreichste Stadt des Bundeslandes gekommen.

Der Landkreis Nordwestmecklenburg berichtete von rund 600 Anzeigen. Bislang seien etwa 5000 Euro Bußgeld verhängt worden.

In Vorpommern-Greifswald waren es bis Ende des vergangenen Jahres rund 560 Anzeigen. Etwas mehr als 200 der rund 280 erlassenen Bußgeldbescheide seien rechtskräftig, womit rund 35 000 Euro eingenommen worden seien. Auch hier gab es die meisten Verstöße bei den Kontaktbeschränkungen und der Einreise. Die Landeshauptstadt Schwerin berichtete von rund 500 Verstößen im vergangenen Jahr. 181 Mal sei gegen die Kontaktverbote verstoßen worden, 146 Mal habe es verbotene Ansammlungen wie etwa private Feiern gegeben und 145 Mal sei die Missachtung der Maskenpflicht geahndet worden. Bislang seien knapp 29 000 Euro an Bußgeldern eingenommen worden, mehr als 80 000 Euro seien verhängt worden. Im Landkreis Ludwigslust-Parchim waren es bislang rund 460 Ordnungswidrigkeitsverfahren und etwa 30 000 Euro Bußgeld.

An der Mecklenburgischen Seenplatte wurden bislang etwa 225 Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet, knapp 50 seien eingestellt worden. Bei den Verstößen ging es überwiegend um Taten, die gegen das An- und Versammlungsverbot verstießen.

Sprecher wiesen darauf hin, das beispielsweise polizeiliche Anzeigen zeitversetzt eingehen könnten, wodurch die Zahl der Verstöße noch höher liegen dürfte.

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