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TKMS startet mit 140 Neueinstellungen ins Jahr: Wismarer Werft nimmt Kurs auf Wachstum

Die maritime Wirtschaft in Wismar setzt gleich zu Jahresbeginn ein starkes Signal. Am ersten Arbeitstag 2026 begrüßte Thyssenkrupp Marine Systems (TKMS) insgesamt 140 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf dem Werftgelände. Der deutliche Personalzuwachs gilt als wichtiger Meilenstein in der Neuausrichtung des Standorts und unterstreicht die Ambitionen des Unternehmens, Wismar zu einem zentralen Standort im modernen Überwasserschiffbau zu entwickeln.

Aufbruchstimmung statt Unsicherheit

Noch vor wenigen Jahren war die Zukunft des Schiffbaus in Wismar ungewiss. Heute herrscht Optimismus. Mit der Einstellung neuer Fachkräfte – darunter Ingenieure, Schweißer und Systemtechniker – setzt TKMS ein klares Zeichen für den Ausbau des Standorts. Die Werft profitiert von gut gefüllten Auftragsbüchern im militärischen und hoheitlichen Schiffbau sowie von der steigenden Nachfrage nach maritimer Sicherheitstechnologie.

Ziel: 1.500 Beschäftigte bis 2029

Die Konzernleitung verfolgt einen klaren Wachstumskurs. Bis 2029 soll die Belegschaft in Wismar auf rund 1.500 festangestellte Mitarbeiter anwachsen. „Der heutige Tag zeigt, dass wir Wort halten. Wir investieren nicht nur in Infrastruktur, sondern vor allem in Köpfe“, heißt es aus der Standortleitung.

Die neuen Beschäftigten kommen zu einem entscheidenden Zeitpunkt: Internationale Flottenverbände modernisieren ihre Schiffe, und TKMS positioniert sich als wichtiger Partner für komplexe Überwasserschiffbauprojekte.

Stärkung für die Region

Für Wismar und den Landkreis Nordwestmecklenburg bedeutet das Wachstum einen deutlichen wirtschaftlichen Impuls. Viele der neuen Fachkräfte ziehen für ihre Tätigkeit in die Region, was sich auf Wohnungsmarkt, Handel und Infrastruktur auswirkt. Aus der Stadtverwaltung heißt es: „Die Werft ist und bleibt das Herzstück unserer industriellen Basis.“ Man wolle den Kurs des Unternehmens eng begleiten – unter anderem durch den Ausbau von Kita-Plätzen und bezahlbarem Wohnraum.

Ausbildung als Zukunftssäule

Neben erfahrenen Fachkräften setzt TKMS verstärkt auf die eigene Nachwuchsförderung. Ein großer Teil der künftigen Stellen soll durch junge Talente aus Mecklenburg-Vorpommern besetzt werden. Damit bietet das Unternehmen langfristige Perspektiven in einer Branche, die von Hochtechnologie, Innovation und internationaler Zusammenarbeit geprägt ist.

Starkes Signal zum Jahresauftakt

Mit dem Einstieg von 140 neuen Beschäftigten zeigt die Werft, dass sie im Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte gut aufgestellt ist. Der Weg zum Ziel von 1.500 Mitarbeitenden bis 2029 wirkt nach diesem kraftvollen Start ins Jahr 2026 realistischer denn je.

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