Montag, 17.Mai 2021

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Trotz Steuereinbruchs: Positives Ergebnis für Kommunen

Trotz eines coronabedingten Steuerrückgangs um 2,1 Prozent haben die Kommunen in Mecklenburg-Vorpommern das vergangene Jahr unterm Strich mit einem Plus abgeschlossen.

Der positive Finanzierungssaldo wuchs sogar von 130,7 Millionen Euro 2019 auf nunmehr 331 Millionen Euro, wie das Statistische Landesamt am Freitag in Schwerin mitteilte. Gründe seien die Corona-Hilfen von Bund und Land gewesen und ein geändertes Finanzausgleichsgesetz in MV, das zu positiven Effekten geführt habe.

Die kommunalen Steuereinnahmen erreichten im vergangenen Jahr den Angaben zufolge in MV 1,317 Milliarden Euro und sanken damit im Vergleich zu 2019 um 29 Millionen Euro oder 2,1 Prozent. Besonders stark gingen aufgrund der Corona-Pandemie die Gewerbesteuern zurück – dort wurde ein Rückgang um 7,4 Prozent auf 486,1 Millionen Euro verzeichnet. Pandemiebedingt sanken auch die Einnahmen aus der Vergnügungssteuer um 29,1 Prozent auf 6,5 Millionen Euro. Gestiegen sind demnach die Einnahmen aus der Zweitwohnungssteuer um 9,7 Prozent auf 11,7 Millionen Euro und aus der Hundesteuer um 2,2 Prozent auf 6,9 Millionen Euro.

Zur Entwicklung der kommunalen Ausgaben wurden keine Angaben gemacht.

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