Die Landeswasserschutzpolizei warnt vor dem Betreten gefrorener Gewässer in Mecklenburg-Vorpommern. „Die frostigen Temperaturen dürfen jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Eis nicht tragfähig ist“, teilte die Behörde mit. Zudem sorgten Strömungen, Sonneneinstrahlung und unterschiedliche Gewässertiefen für ungleichmäßige Eisstärken. „Auch eine vermeintlich stabile Eisfläche kann jederzeit brechen und zu lebensgefährlichen Situationen führen.“
Einige Binnenseen, das Kleine Haff sowie vereinzelt regionale Küstenabschnitte der Ostsee, insbesondere Boddengewässer um Rügen, seien von einer leichten Eisschicht bedeckt.
Auch Hunde von Eisflächen fernhalten
Eltern sollten ihre Kinder über die Gefahren aufklären und entsprechend auf sie aufpassen. Halter sollen ihre Hunde anleinen beziehungsweise von Gewässern fernhalten. „Zögern Sie in Notsituationen nicht lange und rufen Sie den Notruf 112 oder 110!“
Auch bei der Hilfe von Eingebrochenen rät die Schweriner Berufsfeuerwehr: „Bringen Sie sich nicht selbst unnötig in Gefahr.“ Demnach sollen Helfende auf ihre Eigensicherung achten. Das Eis breche meist schon bei verhältnismäßig geringer Belastung an den Bruchrändern der Einbruchstelle ab. Der Einbruchstelle solle man sich im Zweifel mit einer großen Auflagefläche nähern. „Legen Sie sich flach auf das Eis und nutzen Sie wenn möglich eine Leiter, ein Brett oder ähnliches.“ Gegebenenfalls könnten Rettungsgeräte oder etwa Stangen, ein Abschleppseil oder dicke Äste gereicht werden.