Die Wismarer Delegation hat das viertägige Treffen im polnischen Stargard intensiv genutzt, um wichtige Erfahrungswerte für die eigenen Großprojekte der kommenden Jahre zu sammeln. Unter dem Motto Tore zu neuen Möglichkeiten boten die Gastgeber ein breit gefächertes Kultur‑ und Wirtschaftsprogramm, das von Festparaden bis zu Delegiertenversammlungen reichte.
Bürgermeister Thomas Beyer konzentrierte sich beim traditionellen Hansemarkt auf die Netzwerkpflege und führte ausführliche Gespräche mit Vertretern der schwedischen Partnerstadt Kalmar, die im August auch zum Schwedenfest in Wismar erwartet werden.
Gemeinsamer Auftritt mit Stralsund als Testlauf
Gemeinsam mit der Nachbarstadt Stralsund präsentierte sich Wismar mit einem eigenen Stand, um bei den internationalen Gästen für die Region zu werben. Der gemeinsame Auftritt gilt als wichtiger Testlauf für die kommenden Jahre, denn beide Städte rücken zunehmend in den Fokus der Hanse‑Gemeinschaft.
Nach dem Hansetag 2027 in Braunschweig wird Stralsund die Veranstaltung 2028 ausrichten, bevor Wismar 2029 selbst zum zentralen Gastgeber für rund 190 europäische Hansestädte wird.
Blick auf die Zukunft: Großereignis 2029 wirft Schatten voraus
Für Wismar ist der Hansetag 2029 ein Meilenstein, der weit über die Stadtgrenzen hinausstrahlen wird. Die Erfahrungen aus Stargard sollen helfen, organisatorische Abläufe, Besucherlenkung, internationale Kooperationen und kulturelle Programmpunkte frühzeitig zu planen.
Die Delegation sieht den Austausch daher als wichtigen Baustein auf dem Weg zu einem reibungslos organisierten und repräsentativen Großereignis.