Im Zeughaus in der Ulmenstraße beginnt am heutigen Donnerstag die erste wissenschaftliche Tagung im Vorfeld des 800. Stadtjubiläums. Unter dem Titel Wismar und seine überregionalen und internationalen Beziehungen im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit diskutieren Historiker und Archivfachleute die Rolle der Hansestadt im größeren politischen und wirtschaftlichen Kontext.
Handelsbeziehungen und diplomatische Kontakte im Fokus
Die dreitägige Konferenz, die bis Samstag läuft, widmet sich den vielfältigen Verflechtungen Wismars im Ostseeraum und darüber hinaus. Die Beiträge beleuchten diplomatische Beziehungen der Hansezeit, wirtschaftliche Netzwerke der Frühen Neuzeit sowie die Einbindung der Stadt in regionale und internationale Städtenetze.
Grundlage für das Jubiläumsjahr
Die Tagung soll neue wissenschaftliche Erkenntnisse zur Stadtgeschichte liefern und Impulse für kommende Veröffentlichungen und Veranstaltungen im Jubiläumsjahr geben. Organisiert wird die Konferenz von Archivaren, Historikern und städtischen Kulturinstitutionen.