Nach einer kurzen Entspannung der Wetterlage müssen sich die Menschen in der Region erneut auf winterliche Extreme einstellen. Zwar wurden die aktuellen Warnungen vor Glatteis am Dienstagnachmittag vorerst aufgehoben, doch die Prognosen für die kommenden Tage nach dem Wochenende zeichnen ein deutlich unruhigeres Bild.
Neues Tief bringt Sturm und Schnee
Meteorologen beobachten die Entwicklung eines kräftigen Tiefdruckgebiets, das vor allem entlang der Ostseeküste für schwere Sturmböen von bis zu 90 km/h sorgen kann. In Verbindung mit einsetzendem Schneefall drohen massive Schneeverwehungen, die besonders im offenen Küstenbereich zu erheblichen Behinderungen führen könnten.
Während im Binnenland überwiegend Schnee erwartet wird, müssen sich die Küstenorte auf eine wechselhafte Mischung aus Schnee und Graupelschauern einstellen. Die Temperaturen bewegen sich zwischen –2 und +4 Grad Celsius, wobei der Windchill-Effekt die gefühlte Kälte deutlich verstärkt.
Verkehr erneut im Fokus
Die Behörden warnen eindringlich davor, die Lage zu unterschätzen. Autofahrer müssen mit plötzlich auftretenden Sichtbehinderungen, glatten Straßen und verwehten Abschnitten rechnen. Der Landkreis spricht weiterhin von einer „markanten“ Wetterlage und rät zu besonderer Vorsicht.
Auch der öffentliche Nahverkehr könnte erneut betroffen sein. Nachdem bereits am 9. Januar vorsorglich der Schülerverkehr eingeschränkt wurde, sollten Pendler die aktuellen Hinweise von Nahbus Nordwestmecklenburg sowie die Meldungen der Deutschen Bahn im Blick behalten.
Behörden raten zu Aufmerksamkeit
Insbesondere in den Küstenbereichen steigt durch die Kombination aus Sturm und winterlichen Niederschlägen das Unfallrisiko deutlich an. Die Einsatzkräfte appellieren an die Bevölkerung, unnötige Fahrten zu vermeiden und sich regelmäßig über die aktuelle Lage zu informieren. Der Warnlagebericht des Deutschen Wetterdienstes (DWD) wird fortlaufend aktualisiert.