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Großauftrag für den Norden: Vorbereitungen für „Polarstern II“ laufen an

Der Neubau des künftigen Flaggschiffs der deutschen Polarforschung nimmt Fahrt auf. Mit der offiziellen Auftragsvergabe durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat die heiße Phase der technischen Planung begonnen. Für die Werften und Zulieferer in Mecklenburg‑Vorpommern bedeutet das Projekt eine langfristige Perspektive im Spezialschiffbau – und ein deutliches Signal für die maritime Kompetenz der Region.

Modernster Eisbrecher seiner Klasse

Die „Polarstern II“ soll die fast vier Jahrzehnte alte Vorgängerin ersetzen und als hochmoderner Eisbrecher konzipiert werden, der auch unter extremen Bedingungen in Arktis und Antarktis zuverlässig operieren kann. Der über 130 Meter lange Neubau stellt höchste Anforderungen an Konstruktion und Ingenieurskunst. Besonders im Fokus stehen neue, emissionsärmere Antriebssysteme, die den Einsatz in sensiblen Polarregionen umweltverträglicher machen sollen. Zudem entsteht an Bord ein Forschungsschiff, das mit modernster Labor‑ und Messtechnik ausgestattet wird und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Alfred‑Wegener‑Instituts monatelange Expeditionen im Packeis ermöglicht.

Impulse für die maritime Wirtschaft

Für die Küstenregion ist das Projekt weit mehr als ein Prestigeauftrag. Bereits jetzt sind Zulieferer, Ingenieurbüros und maritime Dienstleister aus Nordwestmecklenburg und Rostock in die Vorbereitungen eingebunden. Branchenvertreter sprechen von einem wichtigen Impuls für den Spezialschiffbau und einem Beleg dafür, dass die Werften im Norden technologisch international mithalten können. Die „Polarstern II“ gilt als schwimmendes High‑Tech‑Labor – und als Projekt, das die Leistungsfähigkeit der regionalen Industrie weltweit sichtbar machen wird.

Nahtloser Übergang in der Polarforschung

Die Ablieferung des neuen Eisbrechers ist für die kommenden Jahre geplant. Ziel ist ein reibungsloser Übergang, damit die deutsche Polarforschung ohne Unterbrechung fortgeführt werden kann. Mit dem Start der technischen Vorbereitungen beginnt nun die Phase, in der aus Konzepten konkrete Bauteile, Systeme und Strukturen werden – und in der Mecklenburg‑Vorpommern erneut seine Bedeutung im Spezialschiffbau unter Beweis stellen kann.

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