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Bürgermeisterwahl Wismar 2026: Diese Kandidatinnen und Kandidaten treten an

Acht Menschen wollen Wismars neue Bürgermeisterin oder neuer Bürgermeister werden. Die Kandidaturen sind nun offiziell – und sie zeigen eine große Bandbreite an politischen Hintergründen, beruflichen Erfahrungen und persönlichen Schwerpunkten. Hier ein Überblick über alle Bewerberinnen und Bewerber in alphabetischer Reihenfolge.


Horst Bartels – Einzelkandidat

Der 75‑jährige Maschinenschlosser aus Wismar war der erste, der seine Kandidatur bekanntgab – bereits im vergangenen Sommer. Bartels steht nach eigenen Aussagen seit 50 Jahren für Sozialpolitik und soziale Gerechtigkeit. In Wismar sieht er vor allem Probleme bei Leerstand, maroden Gebäuden und Obdachlosigkeit.


Toni Brüggert – Wählergruppe „Bürger für Wismar“

Der 35‑jährige Leiter einer Kindertagesstätte tritt für die Wählergruppe „Bürger für Wismar“ an. Brüggert saß zuvor jahrelang für die CDU in der Bürgerschaft. Sein Fokus liegt auf einer belebten Innenstadt und einer stärkeren Zusammenarbeit mit der lokalen Wirtschaft.


Christian Danielczyk – Einzelkandidat

Der 40‑jährige Unternehmer aus Wismar bezeichnet sich selbst als politisch unerfahren, möchte aber „neuen Wind“ in die Stadt bringen. Danielczyk betreibt eine Immobilienverwaltungsfirma und will sich im Wahlkampf besonders für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger einsetzen.


Frank Junge – SPD

Der 58‑jährige Bundestagsabgeordnete lebt in Wismar und wurde als zweiter Kandidat offiziell nominiert. Junge ist Diplom‑Sportlehrer, war früher Pressesprecher im Rathaus und steht für Stabilität, Verlässlichkeit und ein „Wismar für alle“. Wirtschaft, Wohnen, Schulen und Bürgerbeteiligung nennt er als zentrale Themen.


Horst Krumpen – Die Linke

Der 59‑jährige Berufsoffizier a. D. tritt erneut an – bereits 2018 war er Kandidat. Krumpen ist Vorsitzender der Linken im Kreistag und in der Bürgerschaft. Er sieht dringenden Handlungsbedarf beim sozialen Wohnungsbau und fordert mehr Angebote für junge Menschen.


Manuela Medrow – AfD

Die 50‑jährige Diplom‑Ingenieurin aus Fliemstorf ist seit Mai vergangenen Jahres Mitglied der AfD. Sie fordert mehr Investitionen in den Standort Wismar und warnt vor finanziellen Risiken für die Stadt, sollte sich aus ihrer Sicht nichts ändern.


Christoph Meister – CDU

Der 41‑jährige Rechtsanwalt ist Vorsitzender des CDU‑Stadtverbandes und seit zwei Jahren in der Partei aktiv. Meister betont seinen „frischen Blick“ auf Wismar. Besonders wichtig sind ihm die Belebung der Innenstadt, mehr Angebote für Jugendliche und eine pragmatische Verkehrspolitik.


Nils Jörn – BSW

Der 61‑jährige Historiker und Leiter des Stadtarchivs tritt für das Bündnis Sahra Wagenknecht an. Jörn verweist auf seine Erfahrung im Umgang mit knappen Ressourcen und setzt im Wahlkampf auf Stadtgrün und Stadtbild – passend zum Jubiläum „800 Jahre Wismar“.


Ein vielfältiges Kandidatenfeld

Mit acht Bewerberinnen und Bewerbern steht Wismar eine der breitesten Bürgermeisterwahlen der vergangenen Jahre bevor. Die Themen reichen von sozialer Gerechtigkeit über Innenstadtentwicklung und Wohnungsbau bis hin zu Wirtschaftsförderung und Stadtgrün. Am 12. April entscheidet Wismar, wer die Stadt in die kommenden Jahre führen soll.

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