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Katamaran‑Rettung vom Tisch – Experten begutachten den Wal aus nächster Nähe

Ein Rettungsversuch mit einem Katamaran wird es für den Wal nicht geben. Die Idee war über die Osterfeiertage intensiv geprüft worden. Geplant war, breite Gurte unter dem Wal hindurchzuführen, ihn auf ein Netz zu heben und lebend abzutransportieren. Doch am Montag wurde klar: Dieser Ansatz hätte dem schwer geschwächten Tier massive Qualen zugefügt. Die Gurte hätten die bereits stark geschädigte Haut weiter verletzt, warnen Tierschützer und Fachleute. Damit ist die Katamaran‑Rettung endgültig vom Tisch.

Taucher liefern entscheidende Eindrücke

Am frühen Dienstagnachmittag haben Fachleute den Wal erneut aus nächster Nähe untersucht. Zwischen 12.30 und 13.30 Uhr waren zwei Taucher direkt am Tier, um seinen Zustand zu beurteilen. Sie umrundeten Timmy mehrfach, tauchten unter ihn und beobachteten seinen aus dem Wasser ragenden Rücken. Die Begutachtung dauerte mehrere Minuten und sollte klären, ob es überhaupt noch medizinisch vertretbare Optionen gibt.

Expertenteam zurück an Land

Gegen 13.45 Uhr legte das Boot mit den Fachleuten wieder an. Am Ufer trafen sie auf eine kleine Gruppe von Menschen, die für seine Rettung demonstrierten. Die Eindrücke der Taucher fließen nun in ein Gutachten ein, das den Gesundheitszustand und die Überlebenschancen des Wals bewertet. Die Ergebnisse sollen am Nachmittag vorgestellt werden.

Pressekonferenz um 16.00 Uhr

Um 16.00 Uhr will Umweltminister Till Backhaus bekanntgeben, wie es weitergeht. Die Entscheidung soll auf Grundlage der heutigen Untersuchung fallen. Seit Tagen gilt das Tier als schwer krank und stark geschwächt. Ob die Taucher neue Erkenntnisse gewinnen konnten, ist noch offen. Klar ist jedoch: Die Lage ist kritisch, und die Erwartungen an das Gutachten sind hoch.

Letzte Lebenszeichen

Auch am Dienstagmittag waren Atemstöße zu sehen. Kleine Wasserfontänen zeigen, dass er noch lebt. Doch die Experten warnen, dass diese Zeichen nicht über den Ernst der Situation hinwegtäuschen dürfen. Der Wal liegt seit Tagen nahezu regungslos in der Kirchsee vor Poel – und seine Kräfte schwinden.

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