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Ein neues Herz für den Sport: Wismar feiert seine Stadthalle

Nach sieben Jahren Sanierung wurde die ehemalige Mehrzweckhalle am Samstag feierlich wiedereröffnet. Neben Ministerin Stefanie Drese und Bürgermeister Thomas Beyer ließen sich auch zahlreiche Mitglieder der Bürgerschaft das Spektakel nicht entgehen.

Es war der Moment, auf den Sportler und Kulturbegeisterte in der Hansestadt fast ein Jahrzehnt gewartet haben: Am vergangenen Samstag öffnete die Stadthalle Wismar – vielen noch als alte Sport- und Mehrzweckhalle bekannt – unter großem Applaus ihre Türen. Mit einem bunten Festtag im Rahmen des „Tages der Städtebauförderung“ wurde das 17-Millionen-Euro-Projekt offiziell seiner Bestimmung übergeben.

Ein politischer Kraftakt

Dass die Einweihung auch ein politisches Ereignis von Rang war, zeigte die Gästeliste. Bürgermeister Thomas Beyer (SPD) begrüßte neben der Schweriner Sportministerin Stefanie Drese (SPD) vor allem jene, die den langen Weg der Sanierung geebnet hatten: die Mitglieder der Wismarer Bürgerschaft.

Quer durch die Fraktionen waren die Abgeordneten vertreten, um das Ergebnis ihrer Beschlüsse zu begutachten. „Diese Halle ist ein Bekenntnis zum Sportstandort Wismar“, war aus den Reihen der Kommunalpolitiker zu hören. Tatsächlich war es die Bürgerschaft gewesen, die nicht nur die Finanzierung durch die schwierigen Jahre gesteuert, sondern auch erst kürzlich den neuen Namen „Stadthalle“ offiziell besiegelt hatte.

Sportliche Vielfalt auf neuem Parkett

Was die moderne Technik und die frisch sanierten Tribünen leisten können, zeigten die lokalen Vereine unmittelbar nach dem feierlichen Banddurchschnitt. Die Boxer des PSV Wismar lieferten sich packende Show-Kämpfe, während die Turnerinnen und Sportakrobatinnen der TSG Wismar mit artistischen Höchstleistungen für Staunen im weiten Rund sorgten.

Die Fakten beeindrucken: Rund 1.000 Zuschauer finden auf den fest installierten Tribünen Platz. Bei Konzerten oder Festveranstaltungen wie den anstehenden Jugendweihen kann die Kapazität durch Bestuhlung auf dem Parkett auf bis zu 2.000 Personen verdoppelt werden.

Mehr als nur Sport

Bürgermeister Beyer betonte in seiner Ansprache, dass die Stadthalle weit mehr als eine reine Trainingsstätte sei. Sie solle ein „Ort der Begegnung“ für alle Wismarer werden. Mit der energetischen Sanierung und der barrierefreien Gestaltung erfüllt das Gebäude nun modernste Standards – ein wichtiger Meilenstein für die Stadtentwicklung im Viertel rund um die Bürgermeister-Haupt-Straße.

Bis in den späten Nachmittag nutzten hunderte Bürger die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Der Tenor war eindeutig: Das Warten hat sich gelohnt.

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