Unter dem Motto „Blitz‑Dates für die berufliche Zukunft“ trafen am Freitag mehr als 100 internationale Fachkräfte auf vier regionale Unternehmen. Das Arbeitgeber‑Speed‑Dating im Rathaus der Hansestadt Wismar sollte den Einstieg in den regionalen Arbeitsmarkt erleichtern, persönliche Kontakte ermöglichen und konkrete Perspektiven für Beschäftigung, Praktikum, Probearbeit oder Ausbildung eröffnen.
Landkreis betont Bedeutung internationaler Fachkräfte
„Unsere regionale Wirtschaft braucht qualifizierte Fachkräfte, um auch in Zukunft erfolgreich und wettbewerbsfähig zu bleiben“, sagte Katrin Patynowski, 1. Stellvertreterin des Landrats Nordwestmecklenburg. Internationale Fachkräfte leisteten einen wichtigen Beitrag, brächten Qualifikationen, Engagement und neue Perspektiven mit und wirkten dem Arbeitskräftemangel aktiv entgegen.
Direkte Gespräche und konkrete nächste Schritte
Während des Speed‑Datings konnten die Teilnehmenden unmittelbar mit den Unternehmen sprechen und Fragen zu Tätigkeiten, Arbeitszeiten, Anforderungen und Bewerbungswegen klären. Zudem bestand die Möglichkeit, sich für Besichtigungstermine in den Betrieben zu registrieren.
„Das Arbeitgeber‑Speed‑Dating zeigt, wie wichtig persönliche Begegnungen für die Integration in Arbeit sind“, sagte Martin Kopp, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordwestmecklenburg. Unternehmen und internationale Fachkräfte kämen unkompliziert und praxisnah miteinander ins Gespräch.
Breite Kooperation vieler Partner
Die Veranstaltung ist eine gemeinsame Initiative des Welcome Service Centers der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordwestmecklenburg, des Unternehmerverbandes Norddeutschland Mecklenburg‑Schwerin e. V., des Jobcenters Nordwestmecklenburg, des gemeinsamen Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit Wismar sowie des KIM Kompetenznetzwerks der Beratungsstelle Fachkräfteeinwanderung MV der UdW GmbH – unterstützt vom Landkreis Nordwestmecklenburg und der Hansestadt Wismar.
Das Projekt des Welcome Service Centers für Internationalisierung wird im Rahmen des ESF+‑Programms 2021–2027 des Landes Mecklenburg‑Vorpommern aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus der Europäischen Union gefördert.