Die DAK-Gesundheit in Wismar engagiert sich ab sofort aktiv im Hitzeschutz und beteiligt sich an der bundesweiten Initiative „Refill Deutschland“. Angesichts der zunehmenden sommerlichen Extremtemperaturen stellt die Krankenkasse in ihrem Servicezentrum kostenlos frisches Leitungswasser zum Auffüllen mitgebrachter Trinkflaschen bereit.
Das Angebot verfolgt zwei Ziele: Es soll die Bevölkerung vor den gesundheitlichen Risiken extremer Hitze schützen und gleichzeitig durch die Reduzierung von Einwegplastik die Umwelt entlasten.
Hitze als wachsendes Gesundheitsrisiko
Mit dem Klimawandel gewinnt das Thema Hitzeschutz massiv an Bedeutung. Extreme Wärme gilt als eines der größten wetterbedingten Gesundheitsrisiken. Häufige Beschwerden wie Schlafstörungen, Kopfschmerzen oder Erschöpfung lassen sich nur durch eine erhöhte Flüssigkeitszufuhr wirksam abmildern. Während der Körper im Alltag rund 1,5 Liter Wasser benötigt, steigt der Bedarf an heißen Sommertagen auf 2 bis 2,5 Liter.
Aktuelle Studien der DAK-Gesundheit unterstreichen den Handlungsbedarf: Rund 160.000 Erwerbstätige in Mecklenburg-Vorpommern sind während ihrer Arbeitszeit regelmäßig durch Sommerhitze belastet. Besonders betroffen ist die jüngste Altersgruppe. Bei Temperaturen über 30 Grad steigt das Risiko für behandlungsbedürftige Hitzeschäden bei Kindern und Jugendlichen um das Siebenfache.
Beitrag zu Nachhaltigkeit und Gesundheitsvorsorge
Mit dem kostenlosen Wasserangebot setzt die DAK-Gesundheit ein sichtbares Zeichen der Verantwortung. Die unterstützte Initiative „Refill Deutschland“ existiert seit 2017 als gemeinnütziges Projekt und verfolgt das Ziel, den Zugang zu kostenfreiem Trinkwasser im öffentlichen Raum zu erleichtern. Gleichzeitig soll der Plastikkonsum reduziert und das Bewusstsein für einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen gestärkt werden.