Sommerferien, der Unterricht ruht. Doch die Vorbereitungen für die Zukunft laufen auf Hochtouren: Auf dem Gelände des Gerhart‑Hauptmann‑Gymnasiums in Wismar ist heute der Grundstein für einen Erweiterungsbau gelegt worden.
Der Landkreis Nordwestmecklenburg investiert als Schulträger rund 37 Millionen Euro in das Gesamtvorhaben, das neben dem Neubau auch eine vollumfängliche Erneuerung der technischen Gebäudeausstattung sowie eine bauliche Ertüchtigung des vorhandenen Baukörpers umfasst.
Bedeutung für die Bildungsinfrastruktur
Landrat Tino Schomann bezeichnete das Projekt als klares Bekenntnis zu Bildung und zu einer zukunftsfähigen Infrastruktur für die jungen Menschen im Landkreis. Mit einem Gesamtvolumen von rund 37 Millionen Euro zählt die Maßnahme zu den größten Schulbauprojekten, die der Landkreis bislang umgesetzt hat. Die Investition soll den Standort langfristig stärken und den steigenden Anforderungen an moderne Unterrichts- und Lernbedingungen gerecht werden.
Anpassung an wachsende Schülerzahlen
Mit dem Umbau und der Erweiterung sollen die Raumkapazitäten dem künftigen Bedarf des Gymnasiums angepasst werden. Die Schülerzahl, zuletzt bei rund 530, wird bis zum Schuljahr 2027/2028 auf etwa 560 anwachsen. Schon jetzt fehlen Räume für Arbeitsgemeinschaften, Fach- und Nebenräume für Musik und Kunst sowie ein multifunktionaler Mehrzweckraum. Auch kleinere Kursgruppen führen zu einem erhöhten Raumbedarf, der durch den Erweiterungsbau gedeckt werden soll.
Perspektive für die kommenden Jahre
Mit der heutigen Grundsteinlegung beginnt die nächste Phase eines Projekts, das den Schulstandort Wismar nachhaltig prägen wird. Der Neubau und die Sanierung sollen die pädagogischen Möglichkeiten erweitern und den Schülerinnen und Schülern zeitgemäße Lernbedingungen bieten. Der Landkreis setzt damit ein deutliches Signal für die Weiterentwicklung der regionalen Bildungslandschaft.