Die Bewohner der Wismarer Altstadt haben ein unruhiges Wochenende hinter sich. Innerhalb von nur zwei Tagen kam es in zwei voneinander unabhängigen Wohngebäuden zu Bränden im Kellerbereich. In beiden Fällen reagierten die Berufsfeuerwehr Wismar und die Freiwillige Feuerwehr Wismar‑Altstadt schnell und verhinderten Schlimmeres. Die Flammen konnten zügig gelöscht werden, größere Gebäudeschäden oder Verletzte wurden nicht gemeldet.
Dichter Rauch und schnelle Brandbekämpfung
Der erste Alarm ging am Samstag ein, als dichter Qualm aus dem Untergeschoss eines Mehrfamilienhauses drang. Die Einsatzkräfte rückten mit mehreren Fahrzeugen an und bekämpften das Feuer unter schwerem Atemschutz.
Am Sonntag folgte der nächste Einsatz in einem anderen Teil der Altstadt. Auch hier hatten aufmerksame Anwohner eine starke Rauchentwicklung bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Beide Gebäude wurden nach dem Löschen belüftet, sodass die Bewohner rasch in ihre Wohnungen zurückkehren konnten.
Technische Defekte als wahrscheinliche Ursache
Da sich die beiden Vorfälle zeitlich und räumlich ähnelten, prüfte die Polizeiinspektion Wismar routinemäßig einen möglichen Zusammenhang. Die Brandursachenermittler der Kriminalpolizei konnten jedoch schnell Entwarnung geben. Hinweise auf vorsätzliche Brandstiftung liegen nicht vor. Nach ersten Untersuchungen wird in beiden Fällen ein technischer Defekt vermutet, etwa durch veraltete Leitungen oder beschädigte elektrische Geräte im Kellerbereich.
Rauchmelder und Nachbarschaftshilfe verhindern Schlimmeres
Die Einsätze reihen sich in mehrere Vorfälle der vergangenen Wochen ein, bei denen funktionierende Rauchmelder und aufmerksame Nachbarn in der dicht bebauten Altstadt Schlimmeres verhindert haben. Die Feuerwehr weist erneut darauf hin, wie wichtig regelmäßige Kontrollen von Kellerräumen und elektrischen Geräten sind, um Brände frühzeitig zu vermeiden.