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Geflügelpest bei Schwan, Quarantäne für Zoo-Pelikane

Die Vogelgrippe ist nicht gebannt: In Nordwestmecklenburg ist vorige Woche ein Schwan an der Geflügelpest verendet.

Das Landeslabor habe bei dem Höckerschwan einen H5N1-Befund bestätigt, teilte der Landkreis am Montag mit. Den bis dahin letzten Fall hatte es demnach in dem Landkreis im November 2022 bei einem Wildvogel gegeben. Neue Restriktionen seien nach dem jüngsten Fall nicht verhängt worden.

Kurz vor Weihnachten war das Virus zudem in einer privaten Geflügelhaltung mit rund 100 Hühnern, Enten und Gänsen festgestellt worden. Die daraufhin um die Gemeinde Wedendorf eingerichtete Schutzzone wurde am 11. Januar aufgehoben.

Auch der Zoo Schwerin hatte vergangene Woche einen Vogelgrippe-Fall gemeldet. Das Virus war bei einem toten Pelikan nachgewiesen worden. Der Zoo hält seine Pelikane seither in Quarantäne. Diese dauere an, hieß es. Die Dauer hänge von der Inkubationszeit des Virus ab. Die Tiere würden engmaschig betreut und kontrolliert. Weitere Infektionen seien bislang nicht festgestellt worden.

Nach dem Virusfund hatte der Zoo am Samstag kurzfristig seine Tore für Besucher geschlossen, das Gelände war jedoch bereits am Sonntag wieder größtenteils zugänglich. Das weitere Vorgehen wird laut Zoo im engen Austausch mit dem örtlichen Veterinäramt abgestimmt.

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