Das Wochenende in der Hansestadt Wismar und dem umliegenden Landkreis Nordwestmecklenburg startet ungemütlich. Am Sonnabend, dem 19. September 2026, prägen dichte Wolkenbänder, zeitweilige Regenschauer und ein starker, böiger Wind das Bild in der Region. Ausflügler und Küstenbewohner müssen sich auf einen spürbaren Wetterumschwung einstellen.
Trüber Start in den Samstag mit milden Temperaturen
Bereits in den frühen Morgenstunden zog ein dichtes Wolkenband über Westmecklenburg hinweg, das vielerorts für einen trüben und wolkenverhangenen Start in das Wochenende sorgte. Trotz der fehlenden Sonne bewegen sich die Temperaturen im moderaten, frühherbstlichen Bereich.
Während das Thermometer im Binnenland rund um Grevesmühlen Werte um die 18 Grad erreicht, werden in Wismar selbst in der Spitze örtlich bis zu 20 Grad gemessen. Wer jedoch einen Spaziergang am Alten Hafen oder Besorgungen in der Wismarer Altstadt plant, sollte zwingend wetterfeste Kleidung bereithalten, da die Niederschlagswahrscheinlichkeit den gesamten Tag über erhöht bleibt.
Stürmische Böen fegen über die Ostseeküste
Der ungemütlichste Faktor des Tages ist unumstritten der Wind, der stetig aus südwestlicher Richtung weht. Besonders an den exponierten Küstenabschnitten der Region ist Vorsicht geboten: In der Gemeinde Boltenhagen sowie auf der Insel Poel müssen sich Einwohner und Urlauber auf frischen bis starken Wind mit stürmischen Böen von 43 bis 46 Kilometern pro Stunde einstellen.
Dies entspricht den Windstärken 6 bis 7 auf der Beaufortskala. Zur zweiten Tageshälfte verdichtet sich die Wolkendecke weiter, sodass aus den anfänglich einzelnen Schauern zeitweise länger anhaltender, leichter Regen wird.
Schmuddelwetter am Sonntag bringt bis zu 90 Prozent Regenrisiko
In der Nacht zum Sonntag kühlt es in Nordwestmecklenburg auf Tiefstwerte zwischen 12 und 15 Grad ab. In direkter Nähe zur Wismarer Bucht bleibt es dank der wärmespeichernden Ostsee traditionell etwas milder, allerdings flaut der Wind auch in den Nachtstunden kaum ab. Für den morgigen Sonntag zeichnet sich ein noch ungemütlicheres Bild ab: Ein markanter Wetterumschwung bringt flächendeckend dichte Bewölkung und eine Regenwahrscheinlichkeit von bis zu 90 Prozent, die das Wochenende in der Region sprichwörtlich ins Wasser fallen lassen dürfte.