In der LUP‑Klinik in Crivitz wächst die Sorge um die Zukunft des Fachbereichs Orthopädie und Unfallchirurgie. In den vergangenen Monaten haben dort der Chefarzt, zwei Oberärzte sowie ein Assistenzarzt gekündigt. Die Häufung der Abgänge hat in mehreren Bereichen des Hauses – darunter Anästhesie, Chirurgie, Orthopädie sowie OP‑ und Stationspflege – zu deutlicher Verunsicherung geführt. Beschäftigte wenden sich nun in einem offenen Brief an die Klinikleitung.
Nach Angaben der Mitarbeitenden habe die Kündigungswelle zu großer Unsicherheit im Team geführt. Vor allem fehle es an klarer Kommunikation darüber, wie die medizinische Versorgung künftig organisiert werden soll. Die Unterzeichnenden fordern deshalb zeitnahe Gespräche mit der Geschäftsführung. Bislang habe es solche Runden nicht gegeben; ein Termin ist jedoch für Ende Februar angesetzt.
Klinik bestätigt Personalabgänge
Eine Sprecherin des Unternehmens bestätigte die Kündigungen auf Anfrage. Die offenen Stellen seien ausgeschrieben, die Lage werde ernst genommen. Weitere Details nannte die Klinik zunächst nicht.
Unsicherheit im Klinikalltag
Für die Belegschaft bleibt vorerst unklar, wie die Versorgung im betroffenen Fachbereich stabilisiert werden soll. Der offene Brief macht deutlich, dass viele Beschäftigte eine verlässliche Perspektive und mehr Transparenz erwarten, um den Klinikbetrieb unter den aktuellen Bedingungen aufrechterhalten zu können.