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Shepley fordert mehr Tempo bei Energiewende

Die Grünen in Mecklenburg-Vorpommern haben ihre Kritik an der SPD-geführten Landesregierung verschärft, die Energiewende zu verschleppen.

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) setze die falschen Prioritäten, der für den 22. August anberaumte Landes-Energiegipfel komme um Monate zu spät. “Wir Grüne fordern tatsächlich schon seit dem März, dass es einen Energiegipfel braucht”, sagte die stellvertretende Vorsitzende der Grünen-Landtagsfraktion, Anne Shepley, im Gespräch mit dem NDR-Fernsehen, das am Mittwochabend ausgestrahlt werden soll. Die hohen Energiepreise verursachten bei Unternehmen wie bei Bürgern große Sorgen. Es gehe darum, die hohen Kosten abzufedern.

Shepley warf Schwesig erneut vor, mit ihrem lange Zeit Russland-freundlichen Kurs und ihrem Eintreten für die Gasleitung Nord Stream 2 die Abhängigkeit von russischem Gas befördert und zugleich den notwendigen Abschied von Gas, Öl und Kohle vernachlässigt zu haben. Der Bau neuer Wind- und Solaranlagen werde durch überlange Genehmigungsverfahren gebremst. Im Moment seien 800 Windräder und 61 Solarparks geplant. Die Grünen hätten mehr Stellen für die Genehmigungsbehörden im Land angemahnt, seien damit bei der Regierung aber nicht durchgedrungen. “Frau Schwesig hat offensichtlich noch nicht erkannt, wie groß die Krise ist, und wie schnell wir jetzt auch notgedrungen die Energiewende vorantreiben müssen”, sagte Shepley.

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