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Tag der Arbeit am 1. Mai: Mehr Arbeit für weniger Geld in MV

Arbeitnehmer in Mecklenburg-Vorpommern haben im vergangenen Jahr 4,2 Prozent länger gearbeitet als im Bundesdurchschnitt, aber im Mittel 20,3 Prozent weniger verdient. Dies hat das Statistische Amt des Landes vor dem Tag der Arbeit am 1. Mai ermittelt.

Demnach wurden 2021 im Nordosten durchschnittliche Bruttolöhne und -gehälter in Höhe von 23,34 Euro je Arbeitsstunde gezahlt. Das waren 79,7 Prozent des Bundesdurchschnitts, wie das Amt am Donnerstag in Schwerin mitteilte. “Gleichzeitig arbeiteten die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Land durchschnittlich 4,2 Prozent beziehungsweise 55 Stunden länger.”

Die höchsten Löhne und Gehälter je Arbeitsstunde wurden den Angaben zufolge von öffentlichen und sonstigen Dienstleistern mit 26,17 Euro bezahlt. Dazu zählt auch der Bereich Erziehung und Gesundheit. Die niedrigsten Bruttostundenlöhne und -gehälter hatte demnach die Land- und Forstwirtschaft einschließlich Fischerei mit 15,72 Euro.

In den beiden Bereichen war die Angleichung an den Bundesdurchschnitt mit 95,3 beziehungsweise 106,5 Prozent am höchsten, wie es hieß. Dem Amt zufolge wurde bei den Dienstleistern 9,5 Prozent mehr gearbeitet als im Bundesschnitt und in der Landwirtschaft 10,9 Prozent mehr.

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