Die aktuelle Wetterlage in der Region wird aktuell maßgeblich vom umfangreichen Tiefdruckgebiet „Peggy“ beeinflusst, das sich bei den Britischen Inseln festgesetzt hat. Es führt feuchte und mäßig warme Luftmassen in den Norden und sorgt damit für eine deutlich instabilere Atmosphäre, in der sich Schauer und Gewitter leicht entwickeln können.
Auffrischender Süd- bis Südwestwind
Der Deutsche Wetterdienst weist darauf hin, dass abseits der Gewitterzellen am späten Nachmittag und Abend ein spürbar auffrischender Süd- bis Südwestwind aufkommt. Selbst bei normalen Regenschauern können Windböen bis zu 60 km/h auftreten. Für die Schifffahrt und küstennahe Bereiche wie Boltenhagen oder die Wismarer Bucht bedeutet dies einen zunehmenden Wellengang und teils ruppige Bedingungen.
Gewitterwarnungen oft kurzfristig
Da die Gewitterzellen heute extrem kleinräumig auftreten, gibt der Wetterdienst konkrete Akutwarnungen häufig erst wenige Minuten bis maximal drei Stunden vor dem Eintreffen heraus. Die Lage bleibt damit dynamisch und schwer vorherzusagen – ein typisches Merkmal labiler Sommerwetterlagen.
Nacht zum Freitag: Abkühlung hinter der Front
Nach dem Durchzug der Front beruhigt sich das Wetter in der Nacht. Die Temperaturen sinken auf 11 bis 14 Grad, örtlich kann es länger trocken bleiben.
Freitag bleibt wechselhaft
Auch der Freitag setzt die unbeständige Witterung fort. Wechselnde Bewölkung, einzelne Schauer und vereinzelte, aber deutlich schwächere Gewitter prägen den Nachmittag. Die Temperaturen bleiben gedämpft und bewegen sich weiter im Bereich der 19 Grad.