In Boltenhagen sind am Montag erneut zwei Menschen ins Eis eingebrochen. Nach Angaben der Polizei befanden sich beide nur hüfttief im Wasser und konnten sich selbst aus der Situation befreien. Trotz des glimpflichen Ausgangs warnen die Behörden weiterhin eindringlich davor, Eisflächen zu betreten. Besonders an der Ostsee sei die Gefahr groß: Auch wenn das Eis in Strandnähe stabil wirke, sei das Wasser darunter ständig in Bewegung und mache jede Eisdecke unberechenbar.
Polizei warnt und greift ein
Nach dem Vorfall am Montag fuhren Einsatzkräfte mit Lautsprechern den Strand entlang, um weitere Personen vom Eis zu holen. Bereits am Sonnabend waren in Boltenhagen zwei Menschen eingebrochen. Auch dort stand eine Frau bis zur Hüfte im Wasser und konnte sich – ebenso wie die zweite Person – selbst retten.
Kurverwaltung reagiert
Um weitere Unfälle zu verhindern, will die Kurverwaltung nach Angaben der Polizei nun Warnschilder am Strand aufstellen. Die Behörden appellieren eindringlich, keine zugefrorenen Ostseeflächen oder Teiche zu betreten – die aktuelle Witterung lässt kein tragfähiges Eis entstehen.