Am 17. Mai 2026, lädt das Stadtgeschichtliche Museum SCHABBELL in Wismar von 11.00 bis 17.00 Uhr zu einem abwechslungsreichen Programm anlässlich des Internationalen Museumstages ein. Besucherinnen und Besucher können sich auf einen Tag voller Geschichte, Begegnungen und spannender Einblicke in die Museumsarbeit freuen. Ein besonderer Höhepunkt ist die digitale Öffnung der Museumssammlung, die erstmals ausgewählte Bestände online zugänglich macht.
Begegnung, Genuss und Engagement im Museumshof
Begleitend zum Programm ist der Museumsverein mit einem Stand vertreten und bietet Kaffee für den guten Zweck an. Schülerinnen und Schüler der Ostsee‑Schule organisieren einen Kuchenbasar und tragen damit ebenfalls zum Gelingen des Museumstages bei. Der Eintritt ist für alle Gäste frei. Den ganzen Tag über verwandelt sich der Museumsgarten in einen Ort für die jüngsten Besucherinnen und Besucher. Spielen, Malen und Basteln stehen im Mittelpunkt und machen das SCHABBELL zu einem familienfreundlichen Erlebnisraum.
Digitale Sammlung geht online
Um 11.00 Uhr wird ein Meilenstein für das Museum gesetzt: Bürgermeister Thomas Beyer und das Museumsteam schalten die digitale Sammlung frei. Damit werden erstmals ausgewählte Objekte online präsentiert und können jederzeit und von überall aus entdeckt werden. Das SCHABBELL setzt damit ein Zeichen für Transparenz, Teilhabe und moderne Vermittlung.
Finissage und Künstlerinnengespräch
Am Mittag endet die Kabinettausstellung „Johann Albrecht und Wismar“. Museumsleiterin Corinna Schubert beleuchtet das Wirken des mecklenburgischen Fürsten und richtet den Blick auf das fürstliche Wismar in der Dauerausstellung. Zum Abschluss findet ein Künstlerinnengespräch mit Prof. Dr. Ruth Tesmar statt, deren Collagen die Ausstellung begleitet haben.
Am Nachmittag gibt die Historikerin Adina‑Therése Kolenda eine Kurzführung zur Wismarer Bekleidungsgeschichte des 18. und 19. Jahrhunderts. Die Führung bietet einen konzentrierten Blick auf textile Kultur und gesellschaftliche Entwicklungen der Stadt.
Familienführung durch 800 Jahre Stadtgeschichte
Der Historiker Maximilian Etscheidt nimmt Familien mit auf eine Reise durch die 800‑jährige Geschichte Wismars. Themen wie die Hansezeit, die Schwedenherrschaft und das 19. Jahrhundert werden anschaulich und generationsübergreifend vermittelt.
Blick in die Restaurierungswerkstatt
Zum Abschluss des Tages öffnet Restaurator Jens Wyssusek die Türen zur Restaurierungsarbeit. Er berichtet über aktuelle Projekte an Schiffsmodellen im Bereich „Wismar sozialistisch“ sowie in der Sonderausstellung „Im besten Licht? Die Wismarer Werft in DDR‑Fotografien“. Die Besucherinnen und Besucher erhalten damit seltene Einblicke hinter die Kulissen des Museums.