Wegen eines ganztägigen Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr müssen sich Fahrgäste in Wismar und im gesamten Landkreis Nordwestmecklenburg am Montag, 2. Februar 2026, auf deutliche Einschränkungen einstellen. Um die Mobilität zumindest eingeschränkt sicherzustellen, richtet das Verkehrsunternehmen NAHBUS einen Notbetrieb ein. Der Busverkehr läuft an diesem Tag flächendeckend nach dem regulären Samstagsfahrplan.
Massive Auswirkungen auf den Schülerverkehr
Besonders spürbar sind die Folgen für den Schülerverkehr. Sämtliche reinen Schulbuslinien fallen am Montag aus. Eltern und Schülerinnen sowie Schüler werden gebeten, auf alternative Beförderungsmöglichkeiten auszuweichen.
Im Stadtverkehr Wismar und auf den regionalen Taktlinien gelten die üblichen Samstagszeiten, wobei einzelne Spätfahrten am Abend entfallen können. Eine Ausnahme bilden die Linie 30 in Grevesmühlen sowie die Linie 325 nach Boltenhagen – beide sollen voraussichtlich nach dem gewohnten Montagsfahrplan verkehren.
Rufbus nur eingeschränkt verfügbar
Auch der Rufbus-Service ist vom Warnstreik betroffen. NAHBUS weist darauf hin, dass die Kapazitäten begrenzt sind und eine Beförderung nur im Rahmen der verfügbaren Mittel gewährleistet werden kann.
Fahrgäste sollen sich vorab informieren
Detaillierte Abfahrtszeiten für den Samstagsbetrieb stellt NAHBUS in der Fahrplansuche bereit. Zusätzlich informiert die Hansestadt Wismar über die aktuelle Lage in ihrer offiziellen Pressemitteilung. Fahrgästen wird empfohlen, vor Fahrtantritt die App „MV fährt gut“ zu nutzen, um kurzfristige Änderungen im Blick zu behalten.