Das Amtsgericht Wismar hat zwei junge Männer aus der Hansestadt nach einer schweren Brandserie im Stadtteil Wendorf verurteilt. In der Nacht vom 23. auf den 24. September 2024 brannten an insgesamt zehn Stellen Mülltonnen. Die Feuer sorgten für erhebliche Sachschäden und verunsicherten die Anwohnerinnen und Anwohner. Hinweise auf die Täter gab es zunächst nicht.
Entscheidend für die Aufklärung war schließlich die Erfahrung eines Ermittlers, der die Brandorte und das Vorgehen der Täter genau analysierte. Die Muster ähnelten früheren Fällen, sodass sich ein konkreter Verdacht ergab. Die Ermittlungen führten schließlich zu den beiden jungen Männern, die die Taten einräumten.
Das Gericht wertete die Brandstiftungen als gefährliche Eingriffe, die jederzeit hätten eskalieren können. Beide Angeklagte erhielten entsprechende Strafen. Die Urteile sollen nach Angaben des Gerichts auch ein deutliches Signal setzen, dass Brandstiftung kein Kavaliersdelikt ist und konsequent verfolgt wird.