Samstag, 24.Februar 2024 | 08:00

Wohngeld steigt im kommenden Jahr: Nachzahlungen für Rentner

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Zum Start des neuen Jahres steigt das Wohngeld monatlich im Schnitt um 13 Euro.

Dies sei die dritte Erhöhung der Zahlungen in drei Jahren und die erste sogenannte Dynamisierung, die das 2020 beschlossene Wohngeldstärkungsgesetz vorsehe, hieß es aus dem Innenministerium in Schwerin am Mittwoch. “Dass das Wohngeld alle zwei Jahre automatisch an die Entwicklung der Wohnkosten und Verbraucherpreise angepasst wird, war eine wichtige Forderung Mecklenburg-Vorpommerns im Bundesratsverfahren”, sagte Bauminister Christian Pegel (SPD). Das Wohngeld wird jeweils zur Hälfte durch Bund und Land finanziert.

Weiter hieß es, dass sich zahlreiche Rentner im Nordosten über Nachzahlungen freuen dürfen. Grund sei, dass mit der im Januar 2021 eingeführten Grundrente auch ein neuer Freibetrag im Wohngeld für Rentner in Kraft getreten sei. Da die für die Anpassung des Wohngeldes nötigen Informationen der Rentenversicherung erst seit Herbst bei den Behörden eingehen, werden die Zahlungen nun rückwirkend zum 1. Januar angepasst.

Pegel wies zudem auf die Bedeutung des Wohngeldes in der Pandemie hin. Dies sei zwar nicht absehbar gewesen, “aber das Wohngeld trägt während der Corona-Pandemie zur finanziellen Sicherung der Wohnkosten bei. Damit können etwa Menschen, die in Kurzarbeit gehen müssen, Einkommenseinbußen abfedern.”

Im Jahr 2021 haben den Angaben zufolge knapp 21.000 Haushalte im Nordosten insgesamt 36 Millionen Euro Wohngeld erhalten. Die Zahl der Empfänger der Unterstützungsleistung ist damit laut dem Ministerium im Vergleich zu 2020 um rund 1500 Haushalte gesunken.

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