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Rettungsaktion für Buckelwal hat begonnen – erste Geräte vor Ort, Tierärzte im Einsatz

Am frühen Donnerstagnachmittag hat die private Rettungsaktion für den vor Poel gestrandeten Buckelwal sichtbar an Fahrt aufgenommen. Am Ufer der Bucht trafen die ersten Transporter ein, die Ausrüstung für die Bergung liefern – darunter Pontons, zwei Schwerlastkräne und ein Container. Die Behörden hatten den Einsatz am Mittwoch genehmigt.

Helfer im Wasser – Tierärzte begleiten die Maßnahmen

Gegen 12.58 Uhr begaben sich sechs Helfer ins hüfttiefe Wasser, um den Wal zu versorgen. Im Livestream war zu sehen, wie sie Timmy mit Wasser benetzten und erste vorbereitende Handgriffe vornahmen. Kurz darauf wurde bestätigt, dass mindestens ein Tierarzt Teil des Teams ist. Als erste Maßnahme wurde ein Tuch auf den Wal gelegt, um ihn zu beruhigen und die Haut zu schützen. Laut Beobachtungen bewegte sich der Wal, als die Helfer ihn berührten.

Backhaus: „Der Wal hat eine Chance“

Mecklenburg‑Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus erklärte am Mittag, dass der Wal trotz seines kritischen Zustands weiterhin Aktivität zeige. Das Tier bewege gelegentlich die Flossen, hebe den Kopf aus dem Wasser, atme regelmäßig und gebe Laute von sich. Backhaus betonte erneut, dass er den Wal „bis zum Ende begleiten“ werde – unabhängig davon, ob die Rettung gelingt oder nicht.

Ablauf der Bergung

Die Helfer bereiten derzeit vor, Luftkissen unter dem Wal zu platzieren. Dazu soll Schlick unter ihm weggespült werden. Anschließend soll Timmy auf einer Plane zwischen zwei Pontons gelagert und später in die Nordsee oder den Atlantik transportiert werden. Ein Schlepper soll die Pontons ziehen.

Sicherheitsmaßnahmen rund um die Bucht

Um Störungen zu verhindern, begleitet ein Polizeiboot die Fähre zwischen Poel, Wismar und Kirchdorf. In den vergangenen Tagen waren mehrfach Personen ins Wasser gesprungen, um zum Wal zu gelangen.

Politische Reaktionen

Die CDU‑Landtagsfraktion zeigte sich überrascht von der privaten Initiative. Man gehe davon aus, dass die Behörden ausschließlich das Wohl des Tieres im Blick hätten und unnötiges Leid vermeiden, sagte Fraktionschef Daniel Peters.

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