Einen Tag nach einem Schulbusunfall nahe Schwerin sind mehrere Kinder in einem Krankenhaus noch in ärztlicher Behandlung. Laut Polizei soll es sich um sieben Kinder handeln. Durch den Vorfall seien nach aktuellem Ermittlungsstand 21 Kinder und eine Betreuerin verletzt worden. Am Vortag hatte die Polizei zunächst von 14 verletzten Kindern gesprochen.
Der mit Grundschülern einer dritten Klasse besetzte Bus war am Mittwoch gegen 13.40 Uhr auf dem Rückweg vom Schwimmunterricht, als der 61-jährige Busfahrer in Leezen bei geringer Geschwindigkeit stark bremsen musste. Dadurch seien die Kinder im Bus teilweise nach vorn gestürzt und hätten später über Schmerzen am Kopf und an den Gliedmaßen geklagt.
Grund für das Bremsmanöver soll laut Polizei ein Auto gewesen sein, das plötzlich neben dem Bus angefahren sei. Dabei kam es zu zwar zu einer leichten Kollision mit dem Bus. Es sei aber kein Sachschaden entstanden
Unmittelbar nach dem Unfall sollen sich der Busfahrer und der Fahrer des Pkw über den Unfall ausgetauscht haben. Zu diesem Zeitpunkt sei aber offenbar noch nicht klar gewesen, dass Insassen des Busses verletzt worden seien. Nachdem sich die Fahrer geeinigt hätten, habe der Autofahrer den Unfallort verlassen. Die Polizei bittet nun um Hinweise zum Fahrer des Pkw.